Kreis untersucht Isselburger Hausbrunnen

Der Kreis Borken lässt ab dem 28. Januar die Trinkwasserqualität der Isselburger Hausbrunnen kontrollieren. Dazu besteht in regelmäßigen zeitlichen Abständen eine gesetzliche Verpflichtung, wie Dr. Gerhard Ettlinger vom Fachbereich Gesundheit der Kreisverwaltung in diesem Zusammenhang mitteilt.

Der Amtsarzt baut aber mehr auf die freiwillige Mitwirkung und das Verständnis der betroffenen Haushalte, wenn er betont: "Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel". Die Untersuchung diene dem Gesundheitsschutz, denn es werde geprüft, ob Bakterien-Verunreinigungen vorliegen, der Nitratgehalt zu hoch oder das Wasser zu sauer (pH-Wert) ist.
Für die Brunnenbetreiber, die dem Kreis einen Dauerauftrag für die Untersuchung erteilt haben, übernimmt die Aufgabe kostengünstig das ACB Umweltlabor in Münster. Dieses Labor zieht vor Ort Proben und analysiert sie dann. Andere Brunnenbetreiber sind verpflichtet, selbst die Untersuchungen durch ein anerkanntes Institut zu veranlassen.

Bei vorangegangenen Untersuchungsaktionen gab es vereinzelt Brunnenbetreiber, die sich weigerten, ihr Trinkwasser untersuchen zu lassen. In diesen Fällen ist der Fachbereich Gesundheit rechtlich verpflichtet, im Rahmen eines gebührenpflichtigen Ortstermins die Trinkwasserprobe durch eigene Mitarbeiter zu entnehmen.
Fragen zur Trinkwasseruntersuchung beantwortet der Fachbereich Gesundheit der Kreisverwaltung, Nebenstelle Bocholt, unter folgenden Servicenummern: 02871 / 270 - 114



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