Wasserspiele in der Kita

Auch der 5-jährige Yussef findet Wassertreten schön

Am vergangenen Samstag fand in der Kindertagesstätte am Hortensienweg ein Tag der offenen Tür statt. Grund war die Rezertifizierung als Gesundheitskita. Und gesund geht es in der Tat zu. Vor allem Wasser spielt dabei eine große Rolle.

Veronika Zimmermann, Leiterin der Kita, nahm sich sehr viel Zeit, um die verschiedenen Möglichkeiten aufzuzeigen, die der gute Sebastian Kneipp vor rund 170 Jahren erfand und die bis heute aktuell sind. Wasser war damals wie heute nicht nur ein Lebens-, sondern auch ein probates Gesundheitsmittel. Fuß- und Armbäder in kaltem Wasser, Wassertreten, und kalte Kompressen decken einen großen Teil der täglichen kleinen Wehwehchen ab. Fußbäder helfen beispielsweise bei Einschlafstörungen und Armbäder lindern und vertreiben Kopfschmerzen. Die Kneippschen Anwendungen genießen daher in der AWO-Kita am Hortensienweg einen hohen Stellenwert. Die Kinder werden sozusagen damit groß. "Viel davon transportieren die Kinder mit nach Hause, so dass auch die Eltern den einen oder anderen Anwendungstipp ausprobieren", erklärte Veronika Zimmermann. Dies mag die Pharmaindustrie nicht so sehr freuen. Für den Einzelnen sind aber die Anwendungen, die immer noch als die guten alten Hausmittelchen gelten, oftmals erfolgreicher, als die pharmazeutische Großpackungen aus der Apotheke.

Aber ein gesunder Körper braucht auch eine gesunde Ernährung. Den Schokoriegel wird man in der Kita vergebens suchen. Zum Naschen steht an vielen Stellen Rohkost bereit. Bananen, Apfelscheiben und Paprikastückchen enthalten viel Vitamine und sind somit wesentlich gesünder, als der in der Fernsehwerbung angepriesene süße Snack, mit dem man morgens um halb Zehn ein kleines Päuschen machen soll.

Das es zu dem Tag der offenen Tür natürlich auch Kaffee und Kuchen für die Besucher gab, versteht sich von selbst. Und im Garten hatten die Kinder die Möglichkeit, in der großen Sandfläche nach gut versteckten Schätzen zu suchen.



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