Schulfest mit Trauerflor

Gestern fand an der Heeldener Grundschule das Schulfest der Gemeinschaftsgrundschule Heelden/Werth statt. Es war das letzte Schulfest. Nach Ablauf dieses Schuljahres ist die Schule keine Schule mehr. Die Bezirksregierung in Münster hat das Aus für den Heeldener Standort verkündet.

Es schien, dass sich fast alle Heeldener Bürger auf dem Schulhof eingefunden hatten, um beim letzten Schulfest dabei zu sein. Zu Beginn eines solchen Festes gibt es immer einige Ansprachen. In diesem Fall von der Schulleiterin Maria Helling, von ihrer Stellvertreterin Ursula Dunkerbeck und auch von Bürgermeister Rudi Geukes. Alle machten deutlich, dass ein Stück Heeldener Geschichte zu Ende geht. Obwohl so ein Fest fröhlich ablaufen soll, war bei vielen Besuchern auch ein Stück Traurigkeit und einige Tränen zu sehen. Auch äußerlich war deutlich, dass auch Traurigkeit eine Rolle spielte. In einigen Bäumen auf dem Schulgelände hingen schwarz Bänder als Trauerflor. In einer Bildergalerie spiegelten sich die vielen Jahre der Heeldener Schule wieder.  Die Schüler und Schülerinnen der Schule, die alle einheitlich mit einem roten T-Shirt bekleidet waren, sangen das Lied "Alte Schule, altes Haus". Auch damit wurde das Ende einer Schulgeschichte deutlich.

Nach dem offiziellen Teil verteilten sich die Kinder auf einen "olympischen Parcours". An verschiedenen Disziplinen, wie etwa eine Schubkarre über eine Hindernisstrecke zu fahren, Sackhüpfen oder auch große Nägel mit möglichst wenig Schlägen in einen Baumstamm zu schlagen, konnten sich die Kinder messen. Der Spaß stand freilich im Vordergrund und jeder Teilnehmer bekam seine Olympiamedaille. Für das leibliche Wohl in Form von Kaffee und Kuchen war bestens gesorgt.

Für den Förderverein der Grundschule Heelden/Werth bedeutete das Ende der Schule auch das Aus des Vereins. Für einen neuen Verein für den Grundschulverbund Isselburg/Heelden/Werth haben sich im wesentlichen die Mitglieder zusammengefunden. Diese Präsentierten sich auch mit einem kleinen Stand auf dem Schulfest. Damit der Verein seine Arbeit aufnehmen kann, müssen allerdings noch einige notarielle Hürden genommen werden. Der neue Förderverein geht aber davon aus, dass mit Beginn des neuen Schuljahres die Arbeit aufgenommen werden kann.



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