Kontinuität beim Isselburger Blasorchester

Bei der Mitgliederversammlung des Isselburger Blasorchester konnte der Vorsitzende Heinz Streuff wieder zahlreiche langjährige Mitglieder ehren. Das ist zunächst nichts außergewöhnliches, denn sowas geschieht in anderen Vereinen auch. Wenn denn so ein Verein, beziehungsweise seine jugendlichen Mitglieder so erfolgreich sind, wie einige des Jugendblasorchester in jüngster Vergangenheit, dann ist das eben doch nicht normal.

Christin Ambaum (Saxophon-Quartett), Tim Hakvoort (Klarinetten-Quartett), Carina Bonegel, Marie Düsing und Ricarda Häusler (Flöten-Quartett) waren beim Bundeswettbewerb in ihren jeweiligen Sparten dabei und kamen allesamt mit einem 1. Preis zurück. Jugendarbeit zahlt sich aus.

Dies sah bei der Mitgliederversammlung der Musiker auch der Vorsitzende Heinz Streuff so. Er würdigte besonders die Erfolge der jungen Musiker/innen. Zuvor hatte Streuff einige langjährige Mitglieder geehrt. Dies waren Herbert Bruns (25 Jahre), Bruno van Boxem, Ute Rüter, Bernhard Legeland (40 Jahre), Dieter Schenning, Franz Schmalhorst, Liselotte Weck,  Arthur Görts und Horst Schapfeld (50 Jahre). Besonders hob Streuff aber auch die 10-jährige Zugehörigkeit von Christa Bergerfurth, Kristina Bovenkerk, Nina Duesing, Kerstin Küpper und Monika Üffink zum Jugendblasorchester.

Der Kassenbericht von Irmgard Zey bot nichts Besonderes, so dass es seitens der Kassenprüferinnen keine Beanstandungen gab. Folgerichtig beantragten sie die Entlastung des gesamten Vorstandes. Die Versammlung stimmte ohne Gegenstimme zu. Auch bei den Vorstandswahlen gab es keine Überraschung. Der alte Vorstand bleibt nach dem einstimmigen Votum der Mitglieder weiterhin im Amt. Damit setzt man beim Blasorchester auf Kontinuität.

Bei dem Jahresbericht, der von Tim Heidemann verlesen wurde, ging es in erster Linie um die zahlreichen Veranstaltungen, die das Blasorchester im Jahr 2011 bewältigte.  Jubiläen, Ständchen, dem Frühjahrskonzert im April und dem Wohltätigkeitskonzert im Dezember, sowie vielen Schützenfesten gehörten zu den Auftritten. Den Vogel hat hierbei Thomas Zey abgeschossen, der mit 77 Auftritten und Übungstagen der meistbeschäftigte Musiker war.

Tim van Hal berichtete von den Aktivitäten vom Jugendblasorchester. Höhepunkt war hier die Fahrt nach Balingen zum BW-Musix-2011, wo in der Kategorie “schwer” der dritte Platz erreicht wurde. Übungsleiter Guido Schrader bestätigte in seinem Bericht, dass die Jungs und Mädels aus dem JBO mit großem Ernst und daher auch mit sicht- und hörbarem Erfolg mitmachen. Solche Erfolge, wie in Balingen, oder bei den eingangs erwähnten Bundeswettbewerben kommen schließlich nicht von ungefähr.

Ein sogenannter Musikbeirat soll zukünftig Ideen und Vorschläge aus den beiden Orchestern koordinieren und möglichst umsetzen. Damit sollen vor allem auch die Mitglieder des JBO  bei der Umsetzung der musikalischen Ausrichtung Gehör finden. Dies war in der Vergangenheit wohl nicht immer so. So soll zukünftig der Unterhaltungssektor eine größere Rolle spielen, ohne dass hierbei der musikalische Anspruch des Blasorchesters verloren geht.

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