Lösung für die Reiterbrücke am Zehntweg in Sicht

Es wird noch dauern, bis die Brücke wieder nutzbar ist (Archivfoto)

Zum Leidwesen vieler Fußgänger, Radfahrer und auch Reiter ist die Brücke am Zehntweg seit Monaten gesperrt. Der marode Zustand lässt eine Nutzung nicht zu. Gestern war die Sanierung der Brücke ein Thema im Planungs- und Vergabeausschuss. 

Das Ing.-Büro Sack aus Hamminkeln hatte die Brücke untersucht und war zu der Erkenntnis gelangt, dass sie nicht mehr genutzt werden darf. Gleichzeitig hatte das Ingeneurbüro ein Sanierungskonzept vorgestellt. Danach belaufen sich die Kosten für die Instandsetzung auf rund 65.000 Euro, die im Haushhalt für das laufende Jahr auch eingestellt sind. Die Bezirksregierung will sich bis zu einer Höhe von 21.700 Euro an den notwendigen Kosten beteiligen. Dies geht aus einem Bescheid vom 21.10.2011 hervor.

Die CDU-Fraktion sah nun die Gefahr eines Interessenkonflikt für das Ingeneurbüro Sack, das nicht nur das Konzept für die Sanierung erstellt hatte, sondern auch die Sanierung selbst begleiten sollte. Aufgrund dieses Einwandes wurde der Tagesordnungspunkt kurzerhand vom öffentlichen in den nichtöffentlichen Teil verlegt.

Auf Nachfrage erklärte Bauamtsleiter Klaus Dieter Spaan heute Morgen, dass sich eine Lösung für die Sanierung anbahnt, die zum einen wesentlich preiswerter ist und wo zudem die von der CDU vorgebrachte Problematik nicht mehr gegeben ist. Das Hamminkelner Ingeneurbüro wird demnach nicht mit der Sanierung beauftragt. Näheres wollte der Bauamtsleiter zur Sache noch nicht preisgeben. Es scheint aber so zu sein, dass vom Ausschuss eine interne Lösung gefunden worden ist.

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