Heeldens dickster Kürbis 2011.

Eigentlich wollte sie in diesem Jahr gar nicht am Kürbiswettbewerb teilnehmen. “Es sollen auch mal andere gewinnen” Die Rede ist von Seriensiegerin Anneliese Bonnes.

“Doch der liebe Gott hat es anders gewollt”, erklärte die Heeldenerin. Sie hat zwar in diesem Jahr keine Kürbisse angepflanzt, aber die Samen der Früchte aus dem vergangenen Jahr sind ausgelaufen und haben prächtige Exemplare entstehen lassen. Das Ergebnis lässt sich leicht erahnen. Die Plätze Eins, Zwei und Drei gingen wieder an Anneliese, die ihren ersten Platz aber an Sohn Uwe abtrat. Mit 204, 183 und 174 cm Kürbisumfang ließ sie der Konkurrenz keine Chance. Den dritten Paltz musste sie sich allerdings mit Bärbel Hellmuth teilen, denn auch ihr Kürbis maß 174 cm im Umfang.

Pastor Michael Binnenhey eröffnete das Erntedankfest und wies in seiner Rede auf die Problematik des hiesigen Anbaus hin. Früher haben die Bauern für Getreide, Früchte und Gemüse gesorgt. Heute, so Binnenhey würde genbehandelte Artikel aus Übersee eingeführt. Traudel Feldhaus wies dann auf die vielfältigen kullinarischen Genüsse hin. Neben frischen Waffeln gab es Kuchen in jeder nur erdenklichen Art und Geschmacksrichtung. Anneliese Neuhaus, Anneliese Venhorst und Irma Schürmann zeigten, wie in früheren Jahren Garn gesponnen wurde. Und wer Lust hatte, konnte am Wettbewer “Wer spinnt den längsten Faden” teilnehmen. Zu gewinnen gab es auch bei der Schätzfrage. Metzger Heino Hormann hatte einen ordentlichen Schinken eingeschweißt und gewogen. Das Gewicht hat er auf der Folie vermerkt, aber mit einem Etikett überklebt. Schließlich sollte man das Gewicht schätzen und nicht ablesen. Erschwerend kam hinzu, dass der Schinken nicht angehoben werden durfte. Zum Kauf wurden Herbstgestecke, selbst gemachte Marmeladen und Honig angeboten.

Melanie Gisbier liest aus “Julians Abenteuer”

Zu Besuch war die gebürtige Heeldenerin Melanie Gisbier, die ihren Lebensmittelpunkt in Dülmen hat. Die jetzt 37-jährige hat ein Kinderbuch geschrieben, in dem sie die Abenteuer des kleinen Julian beschreibt. Dabei erzählt die Autorin liebevoll von lebendig gewordenen Teddybären, von Scheidungen und Umzügen, die ein Kinderleben schon mal schnell auf den Kopf stellen können. Grundlage des Buches sind tatsächliche Begebenheiten aus ihrem eigenen Leben, aber auch aus dem ihres Sohnes, der, wen wundert es, Julian heißt. Das Buch ist im Buchhandel oder Online bei Amazon zum Preis von 9,80 Euro erhältlich. Vorgestellt wird das Buch offiziell auf der Frankfurter Buchmesse, die vom 12. bis 16. Oktober stattfindet.

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