Leserbrief:Diskussion um das Vehlinger Bürgerhaus

Als Zuhörer der Ratsversammlung am 25.Mai kann ich nur bestätigen, wie erschreckend schlecht die Fraktionen der CDU, FDP und Grünen über den Sachverhalt bezgl. des Bürgerhauses informiert waren.

Einige „Bedenkenträger“ kamen mit Argumenten, die teilweise an den Haaren herbeigezogen waren und den Eindruck vermittelten, hauptsächlich gegen die vorangegangenen Absprachen opponieren zu wollen. Unbestritten von allen Fraktionen ist, dass die Übernahme des Bürgerhauses durch die Vehlinger Bürger mit hohen Kosten verbunden sein wird. Dass die Bürger/innen in Vehlingen mit einer derartigen Belastung aber umgehen können, haben sie bereits gezeigt, als in den Jahren 1977/1978 das Bürgerhaus komplett renoviert wurde. Während die Stadt Isselburg keinen Pfennig dazugetan hat, wurden von den Vehlinger Bürger-/innen ca. 80 000,- DM, und in den Jahren danach für die Renovierung des Glockenturms und eine neue Küche weitere ca. 40.000,- DM gespendet. Die enorme Eigenleistung der Vehlinger Bürger ist hier noch nicht aufgezählt, ebenso nicht die Eigenleistungen und Werte, die auf dem Platz neben dem Bürgerhaus (Schießstand, Lautsprecheranlage, Schützenstraße) geschaffen wurden.

Wie man unter diesen Voraussetzungen in der Ratssitzung von einem „Geschenk an die Vehlinger Bürger“ (dieser Satz wurde auch von Ratsmitgliedern gehört) sprechen kann, mag sich jeder selbst seine Gedanken machen.

Der Leserbrief wurde unverändert in der Originalversion übernommen. Isselburg-live distanziert sich grundsätzlich von den Inhalten von Leserbriefen

Heinz Neuhaus

Isselburg-Vehlingen

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