Sanierung des Klärwerkes wird mit 5,7 Mio. Euro veranschlagt

In der gestrigen Sitzung des Bau- und Umweltausschuss wurde es deutlich. Die Sanierung des Klärwerkes wird rund 5,7 Mio. Euro kosten. Und damit liegt der Preis rund 2,2 Mio. Euro höher, als ursprünglich veranschlagt.

Michael Bone (Kommunal- und Abwasserberatung NRW) und Hans-Joachim Werner (Ingenieurbüro WE-Consult) erläuterten in der Sitzung, dass aufgrund der erreichten Kapazitätsgrenze und des technischen Zustandes eine Sanierung des Klärwerkes unumgänglich ist. Die Auflagen der Bezirksregierung sind dabei für die Kostensteigerungen verantwortlich. Beide Referenten machten deutlich, dass die Sanierung mit den ursprünglich veranschlagten 3,5 Mio. Euro nicht zu stemmen sind. Die komplette Sanierung sei, so Hans-Joachim Werner, immer noch die preisgünstigste Lösung. Der von Ulrich Halfmann (Grüne) angeregte Neubau einer Anlage würde vielleicht nicht viel teurer kommen, aber die derzeitige Anlage steht noch mit 3,5 Mio. Euro in den Büchern. Eine solche Konstellation würde die Gebühren für die Bürger sehr stark in die Höhe treiben, erklärte Bauamtsleiter Klaus Dieter Spaan. Außerdem müsste das neue Klärwerk gebaut werden, während das alte noch in Betrieb ist, was zusätzliche Kosten verursachen würde.

Werner erklärte, dass die grobe Planung steht. Bis Ende des Jahres müssten nun aber die Aufträge vergeben werden, um die Maßnahme zeitgerecht durchführen zu können.

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