Uwe Buil und seine Söhne – Eine handballverrückte Familie

Drei Jahre, von 1972 bis 1975  hat Uwe Buil mal Handball gespielt, dann hat es ihn mehr zum Tischtennis hin gezogen. Irgendwann hat es jedoch Klick gemacht und der 47-jährige Unternehmer aus Isselburg wurde schnell im positiven Sinn verrückt….Handballverrückt.

Sven, Dennis, Marc und Klaus Buil (von links) bilden einen wichtigen Teil des Kaders der HSG-HMI

Die Schuldigen für den Sinneswandel hat er auch gefunden. “Ich bin durch meine Söhne eigentlich erst zum Handball zurückgekehrt”, erklärt Uwe Buil, Betreuer und Hauptsponsor in einer Person. Seine Söhne, das sind Marc (25), Klaus (22), Dennis (20) und Sven (17). Marc und Klaus sind feste Größen im Kader der Bezirksligamannschaft der HSG und aufgrund ihrer Sprungkraft und der eminent harten Würfe von den gegnerischen Abwehrreihen gefürchtet. Dennis und Sven wachsen so langsam in den Kader rein, wobei der knapp zwei Meter große Sven in dieser Saison einen großen Sprung nach vorn  gemacht hat. Er kann sowohl in der A-Jugend, als auch in der ersten Herrenmannschaft eingesetzt werden. Die Stärke des langen Schlacks, der mit rund 60 kg beileibe kein Schwergewicht ist, liegt im Spiel nach vorn. Tempogegenstöße sind seine Spezialität. “Von der Anlage kann man ihn mit Thomas Zey vergleichen”, erklärte Vater Uwe. Bevor Thomas Zey seinen Rücktritt vom aktiven Handball erklärte, war er der wohl erfolgreichste Torschütze der Vereinigten.

Alle vier Buil-Sprößlinge haben fast alle eigenen Jugendmannschaften durchlaufen, man kann sie daher durchaus als Isselburger Eigengewächse bezeichnen. Das Könnender beiden älteren Buil-Brüder hat natürlich bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten geweckt. Aber, und das bestätigen die Söhne klar und deutlich, solange die Vereinigten mindestens Bezirksliga spielen, können sich andere Vereine die Anfragen sparen. Ein Vereinswechsel kommt nicht in Frage. Dies gilt auch für die beiden Jüngeren Sven und Dennis.

Natürlich haben sie für die kommende Bezirksliga-Saison auch sportliche Ziele. “Ein Platz unter den ersten Fünf sollte es schon sein”, erklären sie einvernehmlich. Das größte Gut, was die Vereinigten haben, ist ihre Jugendlichkeit, gepaart mit den Erfahrenen Frank Nehling und Jörg Böwing. Und zu den Erfahrenen gehören Marc und Klaus Buil ja mittlerweile auch, denn sie sind ja schon seit mehreren Jahren ein Teil der  Stammbesetzung. Und mit Frank Brands haben die Vereinigten einen Trainer, der einerseits auf den jugendlichen Nachwuchs setzt und andererseits auch hervorragend mit ihm umgehen kann.

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