Unwetter hinterließ Spur der Verwüstung

Das gestrige Unwetter hat auch in Isselburg seine Spuren hinterlassen. In Vehlingen und Anholt mussten umgestürzte Bäume, die die Straßen blockierten, fortgeräumt werden. Der Stadtwall in Anholt war durch einen umgestürzten Baum und abgerissene Äste nicht mehr passierbar. An der alten B67, in der Nähe der Gaststätte Leitung, wurde die überirdische Telefonleitung durch einen umstürzenden Baum abgerissen. Schäden gab es auch am Dach der Grundschule Werth. Ein umstürzender Baum beschädigte das neu eingedeckte Dach und die Dachrinne. Mitarbeiter des Bauhofs waren, kurz nachdem der Sturm nachgelassen hatte, schon mit dem zersägen des Baumes beschäftigt. Wie von der Feuerwehr verlautete, sind keine Personenschäden zu vermelden.

Die Leitstelle in Borken war aufgrund der Vielzahl der Schadenfälle nicht in der Lage, die Hilfsmaßnahmen kreisweit zu koordinieren. Deshalb wurden regionale Leitstellen eingerichtet. Für Isselburg war die Leitstelle beim Anholter Löschzug eingerichtet worden. Von dort wurden die rund 40 Einsätze innerhalb des Stadtgebietes an die einzelelnen Löschzüge aus Anholt, Isselburg und Werth weiter gegeben.

Monika Westerhoff-Boland vom Biotoppark Anholter Schweiz teilte mit, dass innerhalb des Parkgeländes einige Bäume umgestürzt sind. Beim Sturm Kyrill war das Bärengehege schwer beschädigt worden. Dies ist gestern nicht geschehen. Wie schwer die Schäden insgesamt sind, muss eine genaue Bestandsaufnahme zeigen.

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