Bahnhof Empel-Rees
Auch im Empeler Bahnhof gibt es Baumaßnahmen (Foto: Frithjof Nowakewitz)

Die DB InfraGO arbeitet in diesem Monat weiter für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen: In der Zeit von Montag, 9. November bis Montag, 16. November 2026 bündeln die Bauteams entlang der rund 73 Kilometer langen Ausbaustrecke zahlreiche Bauarbeiten an Gleisen, Weichen, Brücken, Bahnübergängen und Schallschutzwänden.

Nahverkehr

Dies betrifft für den hiesigen Raum die Linie RE19 von Oberhausen nach Arnheim. Ersatzweise verkehren Schnellbusse zwischen Oberhausen, Wesel, Emmerich, Emmerich-Elten, Zevenaar und Arnhem Centraal. Außerdem sind auch Busse mit allen Halten zwischen Oberhausen und Emmerich sowie zwischen Wesel und Bocholt im Einsatz.

Fernverkehr

Die Fernverkehrszüge in Richtung Amsterdam werden zwischen Köln und Utrecht umgeleitet. Die Halte in Düsseldorf Hbf, Duisburg Hbf, Oberhausen Hbf und Arnhem Centraal entfallen. Zusätzlich halten die Züge in Mönchengladbach Hbf und s-Hertogenbosch. Die Fahrzeit soll sich laut Mitteilung der Bahn um rund 30 Minuten verlängern.

Arbeiten werden gebündelt

Wie die Deutsche Bahn mitteilt, machen es verschiedene Baumaßnahmen auf der Bahnstrecke Oberhausen-Emmerich notwendig, die Stecke ab Montag, dem 9. November und Montag dem 16. November zu sperren. Auf der insgesamt 73 Kilometer langen Strecke bündeln die Ausbauteams zahlreiche Bauarbeiten an Gleisen, Weichen, Brücken, Bahnübergängen und Schallschutzwänden.

Dreigleisiger Ausbau

Die rund 73 Kilometer lange Strecke Emmerich–Oberhausen ist ein Teilstück des wichtigen europäischen Güterverkehrskorridors von Rotterdam nach Genua, heißt es in einer Mitteilung der Deutschen Bahn. Durch den stetig wachsenden Güter- und Personenverkehr hat die zweigleisige Strecke ihre Leistungsgrenze erreicht. Ziel des durchgehenden dreigleisigen Ausbaus ist es, die Streckenkapazität zu erweitern und die betrieblichen Abläufe zu optimieren. Damit wird lt. der Bahn die Qualität des gesamten Schienenverkehrs der Region, auch des Nahverkehrs, langfristig gesteigert und die wirtschaftliche Bedeutung des Ruhrgebiets gestärkt. Zeitgleich profitieren Anwohner und Anwohnerinnen von Schallschutzmaßnahmen entlang der Strecke.