
Bei der Mitgliederversammlung des SC Westfalia Anholt gab es einen Rückblick auf die vergangene Bezirksligasaison, die mit dem Klassenerhalt endete. Aber frei nach dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ richteten die Verantwortlichen den Blick auch nach vorne.
Dank an die Ehrenamtler
„Wir hatten ein aufregendes sportliches Jahr nach der ersten Bezirkligasaison, die erfreulicherweise mit dem Klassenerhalt endete“, sagte der Vorsitzende Karsten Schmeink zu Beginn der Versammlung. Für die zweite Mannschaft verlief die Saison nicht so gut: sie endete mit dem Abstieg aus der Kreisliga B. Sportlicher Erfolg ist wichtig, aber den gibt es nicht ohne die ganz vielen ehrenamtlichen Helfer. So wies der Vorsitzende unter anderem auf den hervorragenden Zustand der Platzanlage hin. „Der Dank gilt unseren vielen ehrenamtlich tätigen Helfern, die fast täglich auf der Anlage arbeiten“, machte Schmeink bei seinem Jahresrückblick deutlich.
Pflege der Social-Media-Kanäle
Auch das Thema Öffentlichkeitsarbeit kam zur Sprache. Hier wird Udo Velsinger zukünftig den WhatsApp-Kanal pflegen. Für die ständige Aktualisierung der Social-Media-Kanäle Facebook und Instagram ist ab sofort Elfadim Maksuti zuständig. Auch wenn der Verein ehrenamtlich geführt wird, so sind die Finanzen ein wichtiges Thema. Da konnte Tim van Gemmern einen gesunden Kassenbestand vermelden. Aufgrund der einwandfreien Kassenführung beantragten die Kassenprüfer die Entlastung des Kassenwartes. Die wurde einstimmig gewährt.

Artikel vom 1. August 2026
Neue Boule-Abteilung
Jugendleiter Stefan Gasseling konnte eine sehr erfolgreiche Saison der Jugendspielgemeinschaft Suderwick/Anholt/Heelden mit Meisterschaften und Aufstiege vermelden. Sportlich neu soll eine zukünftige Boule-Gruppe werden. Dazu gehört, dass am 30. August die neue Boule-Anlage offiziell eröffnet werden soll. Angedacht ist, dass der Anholter Boulclub zukünftig in eine Boule-Abteilung unter dem Westfalia Dach übergeht. Hierzu erklärte der ABC-Vorsitzende Walter Ortler, dass es hierzu innerhalb des Vereins bereits Gespräche gegeben habe. „Und wenn Westfalia ja sagt, dann machen wir das“, betonte Ortler. Karsten Schmeink wies darauf hin dass für solch ein Übergang bestimmte Regularien einzuhalten sind.
Vermarktung des Stadionnamens
Eine neue Variante der Vermarktung brachte der Vorsitzende ins Gespräch. Es geht dabei um die mögliche Vergabe des Stadionnamens an einen Werbepartner. „Dabei muss der Begriff „Pannebecker“ aber weiterhin Bestandteil des Namens sein. Aus der Versammlung heraus erhielt Schmeink dazu durchaus positive Rückmeldungen.

Artikel vom 27. Januar 2026
Westfalia Anholt übergibt Spende an die Ameland-Ferien-Freizeit
Viele Punkte auf der Vorhabenliste
Mit dem bislang Erreichten will sich der Vorstand aber nicht zufrieden geben. Der 2. Vorsitzende Tobias Roes präsentierte eine Liste mit Vorhaben, die teils kurz-, mittel- und langfristig umgesetzt werden sollen. Dazu gehört ein Dart-Turnier am 10. Oktober in der Anholter Mehrzweckhalle, der dringend erforderliche Umbau der Damentoilette, die Erneuerung des Stanketts und die Erneuerung der Fangzäune an den oberen Plätzen. Zudem ist auch die schon politisch diskutierte Zweifach-Freiluftsporthalle noch nicht vom Tisch. Dazu soll die Planung fortgeführt werden.
Schiedsrichter mehr in den Mittelpunkt stellen
Abseits direkter Westfalia-Themen berichtete Theo Nieland über die Gründung eines Schiedsrichter-Fördervereins. Damit soll Nieland zufolge das Schiedsrichterwesen nach außen transparenter gemacht werden, der Bereich weiterentwickelt werden und im besten Fall auch junge Leute dazu animiert werden, selbst Schiedsrichter zu werden.
