
Isselburg verfügt jetzt am Stromberg über eine Calisthenics-Anlage. Sie befindet sich direkt hinter der Sporthalle neben der Skateranlage und dem Klanggarten. Heute (9.2.) wurde sie offiziell vorgestellt.
Abstriche in der Größe
Auf Vorschlag von Sportlehrer Tobias Sylvester, der Initiative des Fördervereins der Gesamtschule Weitblick und mit der finanziellen Unterstützung aus der Leader-Förderung von Kleinprojekten konnte die Anlage erstellt werden. „Unabhängig von der Sporthalle kann man sich hier zu jeder Tageszeit sportlich betätigen“, erklärte der Leiter des Fördervereins Andreas Pasckert. Und dies gerade, wo die Sporthalle noch über Monate gesperrt bleibt. Wie Pasckert erklärte, war die Anlage größer geplant als die jetzt realisierte. „Da mussten wir Abstriche machen, um den höchstförderfähigen Betrag von 20.000 Euro nicht zu überschreiten.“

Artikel vom 11. Dezember 2025
Calisthenics oder auch Street-Workout
Aber was ist eigentlich Calisthenics? Im Internet kann man dazu eine Erklärung nachlesen: „Calisthenics ist eine Form des Trainings, bei der man nur das eigene Körpergewicht als Widerstand nutzt, um Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit zu verbessern.“ Gelegentlich wird die Art des Trainings auch „Street-Workout“ genannt, weil es oftmals auch in öffentlichen Parks praktiziert werden kann.
Sven Naatz: „Anlage war mir ein persönliches Anliegen“
Das die Anlage in doch relativ kurzer Zeit aufgebaut wurde, ist sicherlich auch dem Unternehmer Sven Naatz aus Haldern geschuldet, dessen Tochter die Schule Weitblick in der fünften Klasse besucht. „Ich stehe total hinter dem Lernkonzept der Schule, weil es nicht die starre Struktur öffentlicher Schulen hat“, erklärte Sven Naatz. „Da war es mir ein ganz persönliches und privates Anliegen bei der Erstellung der Anlage behilflich zu sein.“ Zur Nutzung freigegeben ist die Anlage noch nicht, da die sicherheitstechnische Abnahme noch aussteht. Bürgermeister Michael Carbanje zufolge soll das in nächster Zeit geschehen.

Artikel vom 22. Dezember 2025
Förderung für Kleinprojekte
Die Förderung ist ausschließlich für Kleinprojekt bestimmt und wird in NRW exklusiv in Leader-Regionen angeboten und über das jeweilige Regionalmanagement abgewickelt. Die Gesamtkosten des jeweiligen Projektes dürfen die Gesamtkosten von 20.000 Euro brutto nicht übersteigen. Die zugesagte Förderung beträgt 80 Prozent, also 16.000 Euro. Die restlichen 4.000 Euro muss der Antragsteller als Eigenmittel selbst aufbringen. Der Förderaufruf startet am heutigen Montag (9. Februar 2026). Die Umsetzung der geförderten Projekte müssen bis November 2026 abgeschlossen sein.
