Achtsitzer für das DRK
Der DRK-Ortsverein verfügt jetzt über einen neuen Achtsitzer (©Frithjof Nowakewitz)

Beim DRK-Ortsverein hat es am Samstag einen Fahrzeugtausch gegeben. Der 18 Jahre alte Transporter wurde mit viel Blaulicht und Sirene in den Ruhestand verabschiedet. Dafür wurde jetzt ein neuer Achtsitzer in Betrieb genommen.

Die Anschaffung des Neufahrzeugs wurde mit 60.000 Euro von der Heinz Trox-Stiftung gefördert. Die Übergabe an das DRK fand am Samstag (31.1.) im Beisein von Paul Schwarz (Vors. der Trox-Stiftung), Dieter Becker (Betriebsleiter Trox-Anholt) und Thomas Stevens (Betriebsratsvorsitzender Trox-Anholt) statt. Zudem waren Bürgermeister Michael Carbanje, Frank Häusler (CDU), Kerstin Hebing (SPD), Christiane Wiesner (Grüne) und viele ehemalige und aktive „Rotkreuzler“ zugegen.

125 Jahre DRK Isselburg

Artikel vom 23. September 2024

DRK-Jubiläumsfeier mit vielen Gästen

Ehrenamt ist essenziell für die Gesellschaft

Paul Schwarz erläuterte, warum die Trox-Stiftung den Kauf des Fahrzeuges unterstützte. „Ehrenamtlich tätige Menschen engagieren sich im Sport, in der Feuerwehr, im DRK, in der Altenpflege und in vielen weiteren Bereichen. Das wollen wir unterstützen“, erklärte der Stiftungsvorstand und fügte an, dass das Ehrenamt essenziell für die Gesellschaft ist.

Pascal Erkens und Paul Schwarz
Pascal Erkens (links) freute sich über die großzügige Unterstützung durch die Heinz Trox-Stiftung mit ihrem Vorsitzenden Paul Schwarz (©Frithjof Nowakewitz)

Fahrzeug für eine multifunktionale Nutzung

Pascal Erkens, Vorsitzender des DRK-Ortsverein Isselburg, erklärte, dass das Fahrzeug genau auf die Bedürfnisse des Ortsvereins zugeschnitten ist. „Es ist länger als die Serienvariante, hat 190 PS eine zusätzliche Batterie, um beispielsweise Aufladungen von Handy, oder Laptop nicht über die normale Batterie durchführen zu müssen und eine höhere Tragelast“, erklärte Erkens. Insgesamt hat das Fahrzeug Platz für acht Personen. Die hinteren Sitzreihen können aber entfernt werden, so dass auch materielle Zuladungen möglich sind. „Das ist auch für das Blutspendeteam eine riesige Erleichterung“, meinte der Ortsvereinsvorsitzende, der zudem anmerkte, dass das Fahrzeug vollständig ausgestattet einen Wert von ca. 100.000 Euro hat.

Gesegnet wurde das Fahrzeug von Geistlichen der beiden Konfessionen. Im Anschluss daran gab es einen kleinen Imbiss, bei dem sich dann auch kleine Gesprächsrunden bildeten.