75 Jahre Trox
Familientag anlässlich des 75-jährigen Firmenjubiläums (©Frithjof Nowakewitz)

Am vergangenen Wochenende feierte die Trox SE aus Neukirchen-Vlyn ihr 75-jähriges Firmenjubiläum. Das Unternehmen aus der Klima- und Lüftungstechnik feierte an zwei Tagen in ganz unterschiedlicher Form. Am Freitag (18.9.) mit Kunden, Dienstleistern und Niederlassungsmitgliedern aus der ganzen Welt. Am Samstag auf dem Firmengelände in Neukirchen-Vluyn mit den Mitarbeitern und deren Familien.

Festlich ging es am Freitag auf einem Eventschiff mit rund zweihundert Gäste aus aller Welt zu. Darunter befanden sich auch Isselburgs Bürgermeister Michael Carbanje und die NRW-Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Silke Gorißen. Die leitenden Personen der deutschen und ausländischen Niederlassungen feierten gemeinsam mit ihren Kunden vielen Gästen auf einer rund vierstündigen Rheinfahrt – begleitet von musikalischer und auch actionreicher Unterhaltung. Auch an kulinarische Highlights mangelte es nicht.

75 Jahre Trox
Die Geschäftsführer Udo Jung (links) und Thomas Mosbacher (rechts), sowie Prof. Dr. Hans Fleisch (Vors. des Stiftungsrates) feierten mit rund 200 Gästen das 75-jährige Bestehen der Firma Trox (©Frithjof Nowakewitz)

Die Geschäftsführer Thomas Mosbacher und Udo Jung lieferten in ihren Ausführungen viele Informationen aus der Gegenwart, blickten vorausschauend in die Zukunft und vergaßen dabei aber nicht die Entstehungsgeschichte des Unternehmens, die 1951 in einer kleinen Halle begann. Sie ist das beste Beispiel, wie aus einer Idee in 75 Jahren ein weltweit agierendes Unternehmen werden kann. Dabei verschwieg Prof. Dr. Hans Fleisch (Vorsitzender des Stiftungsrates) nicht, dass es auch mal Dellen und Umsatzeinbußen gab. “Es ging mal rauf und mal runter und mal stagnierte es. Seit rund zehn Jahre geht es aber kontinuierlich bergauf“, erklärte er. Geschäftsführer Udo Jung betonte, dass die Geschichte fest mit den Mitarbeitern verbunden ist. „Ohne euch würde das Unternehmen nicht dort stehen, wo wir gerade sind. Und mit euch werden wir den Weg auch weitergehen“, betonte Jung. Weltweit beschäftigt die Trox SE rund 6.000 Mitarbeiter.

Familientag in Vluyn

Der Samstag (19.9.) stand ganz im Zeichen der Mitarbeiter, den Mitarbeiterinnen und deren Familien. Auf dem eigentlichen Parkplatz waren ganz unterschiedliche Stände, an denen es Herzhaftes und auch Süßes zu essen gab. Verschiedene Getränkestände sorgten für den Flüssigkeitsnachschub. Für die kleinen Besucher gab es viel abwechslungsreiche Aktionen.

Paul Schwarz
Der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes erklärte den Besucher den Werdegang des Unternehmens (©Frithjof Nowakewitz)

Im Rahmen von Führungen erhielten somit auch die Angehörigen einen Einblick in das Innere des Unternehmens. Mit dabei waren auch viele ehemalige und aktuelle „Troxaner“ aus dem Anholter Werk. Darunter auch Vater und Sohn Daxenberger. Vater Sebastian (80) war zehn Jahre bei Trox in Anholt beschäftigt. Sohn Berthold (57) feierte unlängst sein 40-jähriges Jubiläum. Auffällig war, dass viele Troxaner im hellblauen „Trox-Shirt“ gekleidet waren. „Das zeigt auch die große Verbundenheit zum Unternehmen“, erklärte Klaus-Arndt Hueter, Leiter der Trox-Pressestelle. Er betonte zudem, dass es nur sehr wenig Fluktuation im Unternehmen gibt. „Wer einmal da ist, der bleibt in der Regel auch für lange Zeit“, betonte Hueter.

Vom Lüftungsgitter bis zur komplexen Klimaanlage

„Wir gestalten, was man nicht sieht, aber jeden Tag spürt – saubere Luft“, heißt es in einer anlässlich des Jubiläums erstellten Broschüre. Begonnen hat alles 1951 in einer kleinen Halle im Garten der Familie Trox mit der Produktion von Lüftungsgittern. Zu der Zeit war das Bewusstsein für gute Luft bei den Menschen jedoch überhaupt nicht vorhanden. Das Thema Luftqualität spielte jedenfalls in dieser Zeit keine Rolle. Was auf 110 Quadratmeter begann, ist 75 Jahre später ein weltweit tätiges Unternehmen. Damit das auch zukünftig so bleibt, hat Heinz Trox schon 1991 sein unternehmerisches Lebenswerk in die Heinz Trox-Stiftung überführt. Von der Unterstützung der Stiftung haben nicht zuletzt auch viele isselburger Vereine im kulturellen, sozialen und sportlichem Bereich profitiert.