
Neben den Osterfeuern in den Ortsteilen ist auch die Ostereiersuche in der Anholter Schweiz schon eine jahrelange Tradition. An den beiden Ostertagen strömen bei gutem Wetter viele Menschen – meist Familien mit Kindern – durch den Wildpark. Wenn denn auch das Wetter mitspielt. Und darüber konnte sich Parkbetreiber Christian Boland im Großen und Ganzen sicherlich nicht beklagen.
Viele Besucher kamen von weit her
Während am Ostersonntag der Besuch aufgrund des doch kühlen Wetters zunächst noch verhalten war, bildete sich am Montag trotz einer zusätzlichen Kasse eine lange Schlange am Eingang. Schon kurz nach 11 Uhr waren beide Parkplätze belegt und weitere Besucher suchten verzweifelt einen freien Parkplatz. Den Kennzeichen zufolge kamen die Besucher aus dem gesamten Nordrhein-Westfalen, sowie in großer Anzahl aus der benachbarten Niederlande.
Entspannen, Tiere beobachten und Ostereier suchen


Im Vorfeld wurden durch das Parkpersonal und einigen Helfern und Helferinnen Kunststoffeier versteckt, die am Eingang dann in begrenzter Zahl in echte gefärbte Ostereier eingetauscht werden können. Zudem waren in diesem Jahr mit Tess und Fee (beide 13) auch wieder zwei Osterhäsinnen mit ihren geflochtenen Körben unterwegs. Daraus konnten sich die Kinder Ostereier oder auch Süßigkeiten nehmen. Da die beiden niederländischen Mädchen zweisprachig unterwegs waren, gab es auch keine Verständigungsschwierigkeiten. Neben der Suche nach den versteckten Ostereiern standen natürlich die Tiere im Fokus. Viele Besucher schauten den Wildschweinkindern beim Spielen zu. Wer ein gutes Auge hatte, konnte einigen Schildkröten beim Sonnenbad zuschauen. Bei den Wildtieren, wie etwas Luchs und Wolf war zuweilen Ausdauer gefragt, nutzten die Tiere die wärmende Sonne für ein Schläfchen im hohen Gras oder Gesträuch.
