Am Samstag (17.1.) stand im ev. Gemeindehaus Isselburg beim Kinderkarneval der närrische Nachwuchs im Mittelpunkt. Bei der von der Isselburger Kolpingsfamilie organisierten Veranstaltung sorgten die Auftritte der Tanzgarden aus Isselburg, Emmerich, Dingden und Haffen, sowie der Twirling-Gruppe des VfL Anholt für ein buntes Bild.

Tolitäten haben ihre eigene Meinung zur Werther Schule
Nach der Begrüßung durch Melanie Meyer stellte sich das Isselburger Kinderprinzenpaar Emilio Büning und Merle Kamps dem Publikum vor. Beide gehen in eine Klasse in der Isselschule in Werth. Dabei betonten sie, dass die dortige Container-Schule ja eigentlich gar keine richtige Schule ist.
52 Tänzerinnen aus Haffen

Es folgten die Tanzeinlagen der Isselburger Mini-Garde und der Junior-Garde. Eine Zugabe und viel Beifall schlossen sich an. Danach kündigte Melanie Meyer die Garde aus Dingden, die schon zu den Stammgästen zählt. Gleiches gilt für die rot-weiß gekleidete Garde aus Haffen, die – unterteilt in drei Altersgruppen – gleich mit 52 Tänzerinnnen nach Isselburg gekommen waren. Es wurde daher ziemlich eng auf der Bühne. Wie bei den Dingdenerinnen, so wurde auch bei den Tänzerinnen aus Haffen von den Besuchern vehement eine Zugabe gefordert.
Kaffee und Kuchen für die Besucher
Es folgte eine Pause, mit diversen Spielen von und für Kinder. Für die Besucher gab es Kaffee und Kuchen, für die kleinen Besucher diverse Kaltgetränke. Nach der Pause sorgten die Grün-Weiß-Kids aus Emmerich und die Twirlinggruppe aus Anholt für weitere Tanzeinlagen. Alle teilnehmenden Tänzerinnen erhielten den diesjährigen Orden des Isselburger Kinderprinzenpaares.
Kleiner Umzug am Karneval-Samstag

Bernie Meyer, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie wies im Gespräch darauf hin, dass es am Samstag vor Rosenmontag (14.2.) auch wieder einen kleinen Umzug für Kinder gibt. Den gab erstmals im vergangenen Jahr auf Initiative der Kolpingsfamilie. Melanie Meyer erklärte dazu, dass der Umzug am Pfarrzentrum am Münsterdeich beginnt und über die Drengfurter Straße und den Dierteweg zum Elisabeth-Haus führt. „Die Genehmigung des Kreis Borken liegt vor und das Sicherungsprozedere ist wie im vergangen Jahr auch“, erklärte Meyer. Der Umzug wird vorne und hinten durch Fahrzeuge abgesichert. Im Verlauf des Umzuges werden auch die Zufahrten aus den Seitenstraßen gesperrt.
