Am vergangenen Samstag (3.1.) überbrachten die Sternsinger in Anholt und Werth in ihren Wohnorten den Segen „Christus Mansionem Benedicat“, was „Gott segne dieses Haus“ bedeutet.

In Anholt beteiligten sich 17 Kinder an der Aktion, die als Thema die Bekämpfung der Kinderarbeit in Bangladesch hatte. Das klingt auf den ersten Blick als viel. Allerdings lag die Beteiligung im vergangenen Jahr bei 29 Kinder. Es zeigt, dass die Beteiligung an den Sternsingeraktionen dann doch rückläufig ist. In Isselburg beteiligten sich am 28.12. gerade einmal acht Kinder.

Auch in Werth gingen acht Kinder – aufgeteilt in drei Gruppen – von Haus zu Haus, um den Segen zu überbringen und Geld für die diesjährige Sternsingeraktion zu sammeln. Dort gibt es dazu noch eine Besonderheit, denn auch Wertherbruch ist Teil der katholischen Kirchengemeinde Werth. Somit wurde eine Gruppe der teilnehmenden Sternsinger mit dem Auto nach Wertherbruch gebracht, um dort im Ortskern von Haus zu Haus zu gehen. Zwei weitere Gruppen teilten sich Werth auf.
Zum Ende der Sammlung fanden in Anholt und Werth die Dankgottesdienste statt – in Anholt am Samstag um 17 Uhr, in Werth am Sonntag um 09:30 Uhr.
Sowohl in Anholt, als auch in Werth wurden die einzelnen Gruppen von erwachsenen Personen begleitet. Wie es hieß, wurden die Kinder, dort wo die Türen geöffnet wurden, freundlich empfangen. Allerdings erzählte Melanie Roßmüller aus Anholt, dass doch bei einigen Häusern die Kinder vergeblich klingelten, obwohl deutlich sichtbar war, dass die Bewohner zuhause waren.
