Der Arbeitskreis der Offenen Kinder- und Jugendarbeit des Kreises Borken tagte das erste Mal in 2022

(Kreis Borken) “Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt” lautete das Thema der ersten Sitzung des Arbeitskreises Offene Kinder- und Jugendarbeit im Jahr 2022, die jetzt stattgefunden hat. An der digitalen Veranstaltung, die von der Abteilung Kinder- und Jugendförderung des Kreises organisiert wurde, nahmen 30 pädagogische Fachkräfte aus dem Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes Borken teil – darunter auch Reinhard Wolff vom Anholter Jugendhaus.

Bild: Kreis Borken

Als Referenten für die Sitzung konnten Sandra Berlekamp, Fachabteilungsleiterin Kinder- und Jugendförderung im Kreisjugendamt, und ihr Team Rudolf Maier vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V. gewinnen. Dort arbeitet er in der Jugend- und Erwachsenenbildung und ist Ansprechpartner in der Anlaufstelle gegen sexualisierte Gewalt des DRK. “Das Thema Kinderschutz mit all seinen Facetten hat nicht nur aktuell große Bezüge. Uns war es wichtig, einen Referenten zu finden, der auch einen gezielten Blick für das Arbeitsfeld der Jugendarbeit mitbringt”, resümierte Sandra Berlekamp. Dafür stehe Rudolf Maier, denn besonders im Fokus stand das Sensibilisieren der Fachkräfte für mehr Handlungssicherheit im Arbeitsalltag.

Dazu zählt auch die Erstellung eines einrichtungsbezogenen Schutzkonzeptes, worauf Maier näher einging. Nunmehr plant die Abteilung Kinder- und Jugendförderung des Kreises Borken zur Intensivierung der Inhalte – sobald die Corona-Lage es zulässt – einen Fachtag in Präsenz.

Zum Hintergrund:

Der Arbeitskreis Offene Kinder- und Jugendarbeit ist ein Gremium – initiiert vom Kreis Borken – für pädagogische Fachkräfte aus dem Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes. Er tagt zwei- bis dreimal im Jahr und befasst sich mit Entwicklungen, Schwerpunkten und Qualitätsstandards in der Jugendarbeit. Die Organisation, inhaltliche Ausrichtung und Umsetzung des Gremiums liegt in den Händen der Abteilung Kinder- und Jugendförderung des Kreises.

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