“Gemeindewallfahrt war ein tolles Erlebnis”

Ungefähr 70 Fuß- und 30 Radpilger hatten sich anlässlich der Gemeindewallfahrt, die in diesem Jahr unter dem Motto “Atme in uns heiliger Geist” stand, am vergangenen Samstag auf den Weg nach Kevelaer gemacht. Dabei stand die Wallfahrt lange auf der Kippe, denn wegen der neuen Coronaregeln konnte das Leitungsteam Gerlind Zallmanzig und Michael Hackfort mit den Planungen beginnen. „Das war schon eine Herausforderung“, meinte Gerlind Zallmanzig. Das Wichtigste war zu Beginn der Planungen wohl die Erstellung des Hygienekonzeptes. „Teilnehmen konnte nur, wer einen Impfnachweis oder einen Test vorweisen konnte“, erklärte Zallmanzig.

Für die Fußpilger ging es schon früh am Samstagmorgen los. Start war um vier Uhr an der St. Bartholomäus Kirche. Nach der Rheinüberfahrt in Rees stand in Marienbaum eigentlich das Frühstück auf dem Programm. Im Vorfeld hatte Mitorganisatorin Gerlind Zallmanzig aber mitgeteilt, dass das Frühstück in der üblichen Form nicht stattfinden kann. Allerdings konnten die Pilger in einer Gaststätte einkehren, um sich dort mit Kaffee und kalten Getränken zu stärken. Für den Proviant in Form von Brot und Brötchen musste aber jeder selber sorgen. Nach der Ankunft in Kevelaer fand um 17 Uhr im Forum Pax-Christi der gemeinsame Pilgergottesdienst statt. Noch am Abend stand der Bus für die Radpilger zur Rückfahrt bereit. Viele Fußpilger übernachteten in Kevelaer, einige wenige nutzen die Rückfahrt am Samstagabend mit dem Bus. Diejenigen, die die Nacht in Kevelaere verbracht hatten, starteten am Sonntag um 9 Uhr Richtung Isselburg. Dort wurden sie gegen 20 Uhr von ihren Familien und Freunden empfangen. Den Abschluss bildete der gemeinsame Einzug in die St. Bartholomäus-Kirche. Dort wurde es besonders emotional, als die 12-jährige Eva ten Have mit glasklarer Stimme unter anderem das Lied „Hallelujah“ sang.

Nach der Ankunft an der Reeser Straße zogen die Pilger, angeführt von den Messdienern, zur Bartholomäus-Kirche (Bild: Frithjof Nowakewitz)

„Ich freu mich, dass alles so gut geklappt hat“, erzählte Gerlind Zallmanzig. Alle Teilnehmer hätten sich an die Coronaregeln gehalten. „Jeder hatte seine Masken dabei und jeder hat auf jeden geachtet“. Zudem konnte die Mitorganisatorin acht Neupilger vermelden. „Mich freut ganz besonders, dass sich auch jüngere Leute beteiligen“. Dazu gehörte auch ein Teilnehmer aus Kirchhundem und eine Teilnehmerin aus Düsseldorf. Und auch Pater Josephat, der in Isselburg tätig war und jetzt in Münster weiter studiert, hatte sich die Teilnahme nicht nehmen lassen.

Einen besonderen Dank richtete Gerlind Zallmanzig an die beiden “Bulli-Fahrer” Andre Tepasse und Bernd Busshaus, sowie an Nicole Zimmermann, die die für die Getränkeausgabe zuständig war. “Alles hat reibungslos funktioniert”.

Auch in diesem Jahr gab es Teilnehmer, die kleine Rekorde aufgestellt haben. So hat Angela Zimmermann zum 47sten Mal an der Wallfahrt teilgenommen. Langjährige Teilnehmer/innen sind auch Andreas Zallmanzig, Andrea Wesendonk, Nardi ten Have, Annemarie Roßmüller Rita Ahrens (alle 10 mal), Andreas Terhorst (11 mal), Gabi Eickelberg (15 mal), Maria Schmeink, Gerdrud Mäteling, Ewald Bücker und Maria Brandenburg (alle 20 mal)

Hervorzuheben ist sicherlich auch Elvi Schweckhorst, die mit ihren 81 Jahren die älteste Teilnehmerin ist. Die Jüngste unter den diesjährigen Pilgern war die 12-jährige Eva ten Have. Besonders hervorzuheben ist sicherlich auch Hermann Kamps, der die Gemeindewallfahrt Gerlind Zallmanzig zufolge 55 Jahre lang mit organisiert hatte.

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