Bärenmädchen erkunden ihr großes Gehege früher als gedacht

Viele Besucher der Anholter Schweiz, die gestern die bärigen Neuzugänge Ronja und Wilma bewundern wollten, bekamen ein besonderes Schauspiel zu sehen. Die etwas schlankere Ronja konnte es nicht abwarten, um in das große Gehege zu kommen. Dies war eigentlich für den kommenden Mittwoch geplant. Sie grub sich einfach unter den Zaun des Vorgeheges durch und gelangte so ins große Gehege. Die Besucher hatten ihren Spaß und klatschten Beifall. Eine Tierpflegerin öffnete dann das Tor vom Vorgehege, um auch die etwas pummeligere Wilma raus zu lassen. Die beiden Tiere tobten dann gemeinsam durch das große Gehege, kletterten auf Bäume, nahmen in dem kleinen Wasserloch ein Bad und wälzten sich im Gras. Einfach Lebensfreude pur. Für die Besucher war es ein unterhaltsamer Nachmittag.

Die Bärengeschwister hatten sichtlich ihren Spaß im großen Gehege (Bild: Frithjof Nowakewitz)

In diesem Zusammenhang muss festgestellt werden, dass sich das Vorgehege innerhalb des großen Geheges befindet und keinen Zugang nach außen ermöglicht. Der Metallzaun des gesamten Bärengeländes ist mehr als ein Meter tief in den Boden eingelassen und dann noch mal ein Meter als Hohlkehle nach innen gezogen. Ein Untergraben des Zaunes ist daher nicht möglich. Zudem befinden sich vor dem eigentlichen Metallzaun noch mehrere stromgeführt Drähte – ähnlich wie ein Weidezaun.

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