Telefonaktion des Augusthospitals wurde positiv aufgenommen

Aktuell sind persönliche Kontakte in einer Klinik zwischen Patienten und deren Angehörigen aufgrund der Corona-Richtlinien schwierig bis unmöglich. Aber auch der Kontakt zwischen Arzt und den Angehörigen der Patienten leidet unter den momentanen Umständen. Das Augustahospital hat deshalb im Februar eine Telefonaktion durchgeführt, bei der Parkinson-Betroffene und deren Angehörige in jeweils 10-minütigen Gesprächen mit Chefarzt Dr. Marius Humpert ihre individuellen Fragen rund um das Thema Parkinson klären konnten.

Dr. Marius Humpert beantwortete während der Telefonaktion die persönlichen Fragen von Patienten und Angehörigen (Bild: Augustahospital)

Die Aktion wurde sehr positiv aufgenommen, denn schon in kürzester Zeit nach Ankündigung der geplanten Telefonaktion waren bereits alle Termine vergeben. „Es gab eine sehr hohe Nachfrage, sodass wir den geplanten Zeitraum der Aktion kurzerhand um eine Stunde verlängert haben.“, berichtet Dr. Marius Humpert, „Wir freuen uns, dass wir so möglichst vielen Interessierten ermöglichen konnten, Ihre persönlichen Fragen zu stellen.“ Dabei ging oft um Krankheitsverläufe, Prognosen, Therapieoptionen oder der Coronaproblematik in Verbindung mit der Erkrankung.

Als sehr wichtig sieht es Dr. Humpert an, dass Betroffen auch in Corona-Zeiten weiterhin aktiv bleiben. So sollen, unter Beachtung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen, die erforderlichen Therapien, wie etwa Physio- und Ergotherapie, sowie die Logopädie weitergeführt werden. Auch Heimübungsprogramme können aufgestellt werden. Zudem soll, so Dr. Humpert, der persönliche Kontakt nicht verloren gehen. Telefongespräche oder die Nutzung der virtuellen Kanäle seien wichtig, um die sozialen Kontakte aufrecht zu erhalten.

Schreibe einen Kommentar