Deconta GmbH Isselburg wurde mit Gefahrstoffschutzpreis ausgezeichnet

Am 13. November fand im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in Berlin unter dem Motto „Erfolgreich gegen Asbest“ die Verleihung des 12. Deutschen Gefahrstoffschutzpreises statt. Aus der Pressemitteilung hierzu geht hervor, dass unter den Preisträgern auch die Deconta GmbH in Isselburg ist, die eine innovative Staubschutztür zum Einsatz auf Asbestbaustellen entwickelt hat. Sie erhielt die Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von 2.000 Euro versehen war, in der Kategorie "Technische Innovation". Die Jury würdigte die interessante und effektive Funktionsweise der „Smart-Door“ zur Abtrennung von Staubarbeitsplätzen. Die deconta GmbH ist auf Maschinen und Gerätetechnik zum Arbeitsschutz bei Asbestsanierungen spezialisiert.

Christian Krolle (2.v.l.) und  Michael Scholten (rechts) nahmen den Preis in Berlin entgegen.

Bis heute werden Asbestaltlasten bei Bautätigkeiten im Bestand wieder zu Tage befördert und können bei unsachgemäßer Handhabung ein gesundheitliches Risiko darstellen, heißt es in der Pressemitteilung. Um diesem Risiko bei Arbeiten mit Staubentwicklung zu begegnen, hat die deconta GmbH die Staubschutztür „Smart-Door“ für den Einsatz auf Asbestbaustellen entwickelt. „Die ‚Smart-Door‘ ist der Überlegung geschuldet, dass immer mehr Handwerker, die nichts mit Asbest zu tun haben, auf einmal mit Asbest konfrontiert werden“, erklärt Christian Krolle, Geschäftsführer der deconta GmbH, und fügt hinzu: „Die ‚Smart-Door‘ wurde von uns extra so konzipiert und entwickelt, dass sie von jedem Handwerker sehr einfach aufzubauen ist. Dadurch können Räume, in denen handwerkliche Arbeiten durchgeführt werden, schnell und wirksam staubtechnisch entkoppelt werden.“ Die Tür verfügt über einen Selbstschließ-Mechanismus und einen modularen Aufbau, was sie nachhaltiger, anwendungsfreundlicher und sicherer macht als vergleichbare Systeme.

Foto: Thomas Meyer / Ostkreuz