Nach 23 Jahre ist Schluss – Führungswechsel beim Tambourcorps

Das Tambourcorps Werth hat einen neuen Vorsitzenden. Nach 23 Jahre Vorsitz übergab heute Joachim Peters die Verantwortung an Karl Kaienburg, der in der heutigen Mitgliederversammlung von den anwesenden Mitgliedern einstimmig gewählt wurde.

Eigentlich war Joachim Peters der Meinung, dass er “nur” 21 Jahre den Vorsitz bei den Musikern inne hatte. Karl Kaienburg rechnete ihm aber 23 Jahre vor. “Ich bin der Meinung, dass es nach so viel Jahren Zeit wird, die Verantwortung in jüngere Hände abzugeben”, erklärte Peters. Viel Aufhebens machte der scheidende Vorsitzende aus der langen Zeit nicht. “Es hat Spaß gemacht, aber jetzt ist Schluss”. Er bleibt dem Tambourcorps aber als aktiver Musiker erhalten.

Der neue Vorsitzende ging dann auch gleich zur Tagesordnung über. Und dort waren die Wahlen des Kassierers, eines Kassenprüfers und des Schriftführers vorgesehen. Auch das war schnell erledigt. Hans Schnieder wurde als Kassierer wiedergewählt, Kassenprüfer sind jetzt Horst Metner und Lothar Klein-Uebbing und Schriftführerin ist Kathrin Kaienburg. Das abschließende Thema war die Änderung der Satzung. Das Tambourcorps strebt an, ein “eingetragener Verein” zu werden. Einige Passagen der Satzung mussten zu diesem Zweck angepasst werden.

Zu Beginn hatte Karl Kaienburg den Jahresbericht 2016 verlesen. Rückblicken zog er hierbei ein positives Fazit. Dies bezog sich auf verschiedene Veranstaltung, wie natürlich das Schützenfest, aber auch das Biwak auf dem Schulhof. Derzeit zählt der Verein 117 Mitglieder, wovon 28 aktive Spielleute sind. Davon sind sechs unter 18 Jahre. Hervorheben konnte er die gute Jugendarbeit. Sechs Jugendliche befinden sich derzeit in der musikalischen Ausbildung. Betreut werden sie dabei von zwei Spielleuten. “Ausruhen dürfen wir uns aber nicht, uns fehlen Spielleute, die uns auch in den nächsten Jahren unterstützen, sowohl im aktiven Bereich, wie auch in der Jugendausbildung”.

Das Foto zeigt links Karl Kaienburg, der Jochen Peters offiziell verabschiedet (Foto: Frithjof Nowakewitz)

Schreibe einen Kommentar