Chefarzt ist nun Professor

Das Augustahospital Anholt  hat wieder einen Professor. Prof. Dr. Michael Haupts wurde zu einer außerplanmäßigen Professur berufen. Er verkündete die Neuigkeit zum Abschluss einer Mitarbeiterversammlung.

Prof. Dr. med. Michael Haupts, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Augustahospitals Anholt, freut sich über seine Berufung zur außerplanmäßigen Professur (Foto: Augustahospital)
Prof. Dr. med. Michael Haupts, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Augustahospitals Anholt, freut sich über seine Berufung zur außerplanmäßigen Professur (Foto: Augustahospital)

Der Ärztliche Direktor promovierte 1983 an der Westfälischen Wilhelms Universität in Münster und spezialisierte sich seither im Fachbereich der Neurologie. Derweil verfügt er, neben dem Facharzt für Neurologie sowie Nervenheilkunde, über vielfältige Qualifikationen: So spezialisierte sich der Facharzt in den Bereichen “Neurologische Intensivmedizin”, “Rehabilitationswesen”, “Klinische Geriatrie” und “Physikalische Therapie”. Hiervon profitieren in erster Linie die Patienten des Augustahospitals, die bei der Wahl geeigneter Behandlungsansätze darauf vertrauen können, dass diese eine interdisziplinäre Sichtweise, über den klassisch ärztlichen Blickwinkel hinaus, einbeziehen.

Besonders im Bereich der Behandlung und weiteren Erforschung der Multiplen Sklerose, engagiert sich Haupts seit Jahren. Er ist Mitglied des Ärztlichen Beirates der deutschen MS-Gesellschaft sowie der deutschen Gesellschaft für Neurologie und der European Academy of Neurology. In diesen Funktionen ist der Professor maßgeblich an der Entwicklung von Leitlinien zur symptomatischen MS- Therapie und Rehabilitation beteiligt und unterstützt diverse wissenschaftliche Studien.

Nicht zuletzt erstreckt sich Haupts Engagement auf die Ausbildung junger Mediziner. Regelmäßig unterrichtet er Studentinnen und Studenten der Universität Düsseldorf und der Uni Witten-Herdecke. Mehrmals im Jahr lädt er diese in das Augustahospital zum Hospitieren ein, um ihnen frühzeitig die Möglichkeit zu bieten, den praktischen Krankenhausalltag zu erleben und die angehenden Kolleginnen und Kollegen für das umfassende Feld der Neurologie zu sensibilisieren und zu begeistern.

Der ambitionierte Professor, der im Verlauf seiner beruflichen Stationen bereits in einer der 35 deutschen Universitätskliniken kommissarisch leitend tätig war und schmunzelnd feststellt, dass das Augustahospital natürlich schöner sei, freut sich über die Anerkennung seiner Arbeit durch die Berufung. Von Ausruhen sei aber keine Rede, er werde weiterhin seinen Lehrauftrag gewissenhaft erfüllen und mit viel Einsatz die Behandlung seiner Patienten fortführen.

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