Mal melancholisch leise, mal kraftvoll dynamisch. Das Konzert des Ulfts Mannenkoor in der Pankratiuskirche in Anholt hatte gestern viele Facetten. Für diese Vielfalt und vor allem für die äußerst hohe musikalische Qualität dankte das Publikum mit stehenden Ovationen.

Ulfts Mannenkoor gastierte in der St. Pankratiuskirche (Foto: Frithjof Nowakewitz)
Ulfts Mannenkoor gastierte in der St. Pankratiuskirche (Foto: Frithjof Nowakewitz)
Marian Hageman führte durch die Veranstaltung (Foto: Frithjof Nowakewitz)
Marian Hageman führte durch die Veranstaltung (Foto: Frithjof Nowakewitz)

Ungefähr 90 Minuten dauerte das Konzert der Sänger aus Ulft und Umgebung. In dieser Zeit reisten sie, musikalisch gesehen, einmal um die Welt und zeigten dabei eine Gesangskultur, die von Klassik bis zum Gospel reichte.

Zahlreiche Soli, vornehmlich von Marc Overbeek, Eddy Braam, Herman Hunting, Barend Saalmink und Theo Overgoor hinterließen bei vielen Besuchern Gänsehaut. International war auch das Potpourri einer musikalischen Reise nach Frankreich, die Niederlande, Deutschland, England und Italien. Den Abschluss bildete der Titel "When The Saints Go Marching In". Danach hielt es die Besucher nicht mehr auf ihren Sitzen. Stehend applaudierten sie dem Chor für 90 Minuten musikalischem Hochgenuss.

Instrumental wurden die Sänger durch Pianist Henk Bennink begleitet. Die Leitung des Chores lag in den Händen von Piet van den Sanden. Nicht unterschlagen werden soll an dieser Stelle Marian Hageman, die auf sachliche, aber sehr charmante Art als Moderatorin durch das Konzert führte.