Isselburgs Stadtfest – Ritter, bummeln und genießen

Kurz nach 11 Uhr nahm Bürgermeister Rudi Geukes die Schere und zerschnitt damit das Flatterband. Damit war das heutige Stadtfest dann auch offiziell eröffnet. Im Laufe des Tages schlenderten nach einer ersten Schätzung von Jürgen Hesse ca. 6000 Besucher über die Minervastraße, den Münsterdeich und zu den Rittern an der Drengfurter Straße.

Bürgermeister Rudi Geukes und Jürgen Hesse (rechts) eröffnen das Stadtfest (Foto: Frithjof Nowakewitz)
Bürgermeister Rudi Geukes und Jürgen Hesse (rechts) eröffnen das Stadtfest (Foto: Frithjof Nowakewitz)

Die Geschäfte auf der Minervastraße von der Wilhelm-Schmölder-Straße bis zur Ecke Münsterdeich hatten geöffnet. Und dazwischen boten viele Kinder ihre nicht mehr benötigten Spielsachen an. An vielen Ständen konnte man Kunsthandwerk erwerben, Gartenmöbel und Grillgeräte kaufen oder sich auch über die Möglichkeiten zu informieren, sich seine Möbel anfertigen zu lassen. Aber auch das Netzwerk Asyl Isselburg war mit einem Informationsstand vertreten. Wer sich bis jetzt noch nicht für das Projekt “Glasfaser für Isselburg” entschieden hat, konnte sich am Stand der Deutschen Glasfaser die letzten Informationen holen.

Traumberuf Feuerwehrmann

Schweißtreibend ging es beim Isselburger Turnverein zu. Musikalisch präsentierte sich das Isselburger Jugendblasorchester, sowie die Männergesangsgruppe des Blasorchesters. Und auch die “Vielharmonika´s” aus Bocholt zeigten, was sie musikalisch drauf haben. Die drei Löschzüge aus Anholt, Isselburg und Werth präsentierten sich und ihre Fahrzeuge. Dies war vor allem ein Anziehungspunkt für viele Kinder. Ein Junge aus Dinslaken wollte auf jeden Fall Feuerwehrmann werden. Auch wenn davon nun nicht einer der Löschzüge der Stadt profitiert, so “sind wir unseren Kollegen in Dinslaken bei der Nachwuchsförderung gern behilflich”, erklärte der Werther Löschzugführer Christoph Blecking.

Foto: Frithjof Nowakewitz
Foto: Frithjof Nowakewitz

Leben wie im Mittelalter

An der Drengfurter Straße hatten die Ritter bereits am Freitag Abend ihre Zelte aufgebaut. Heute konnte man dann zuschauen, wie das Lagerleben in früheren Jahrhunderten war. Natürlich nutzten viele Besucher die Möglichkeit, unter fachlicher Anleitung mal beim Bogenschießen mit dem Pfeil ein Styroporwildschwein zu erlegen. Die Mittelaltergruppe “Fabri et Sagittarii” und die befreundete Rittergruppen aus Bocholt, Hünxe, Voerde, Essen und Hagen waren bereits am Freitag angereist. Alle “Ritter” standen natürlich gern Rede und Antwort, wenn es um die Fragen ging, wie beispielsweise Pfeilspitzen gemacht werden, wie schwer ein Kettenhemd ist und welchen Bogen man für welchen Anlass benötigt.

Die Bücherei, die ihren Stand vor dem neuen Pfarrzentrum hatte, bot Bücher zum Verkauf an. Direkt daneben gab es frisch gebrühten Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Und auch die Aktion “Franziskuskreuz” nimmt allmählich Gestalt an.

Ein paar Schritte weiter, an der Jahnstraße ging es bei der Bungee-Trampolin-Springen sportlich zu. Und Kinder, die sich auf dem Wasser tummeln wollten, ohne dabei nass zu werden, konnten in großen PVC-Kugeln ihren Gleichgewichtssinn testen.

Das es die verschiedensten Möglichkeiten gab, seinen Hunger und den Durst zu stillen, versteht sich von selbst. Ob nun süß in Form von Kuchen, Popcorn und Crepes, oder herzhaft in vielerlei Variationen, es mangelte an nichts.

Fotos gibt es auf der FB-Seite von Isselburg-live und ab Montag in der Fotogalerie

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