Mitglieder des Isselburger Heimatkreises pflegten die Wege und die Uferböschung entlang der Issel zwischen Münsterdeich und Friedhof (Archivfoto IL)
Mitglieder des Isselburger Heimatkreises pflegten die Wege und die Uferböschung entlang der Issel zwischen Münsterdeich und Friedhof (Archivfoto IL)

Die fleißigen Helfer des Isselburger Heimatkreises feiern am kommenden Samstag ein kleines Jubiläum. Denn dann sind sie zum 20. Mal mit Hacke, Schaufel, Harke und Besen unterwegs, um den Weg entlang der Issel vom Münsterdeich entlang des Friedhofs auf Vordermann zu bringen.

Im Dezember 1990 wurde der Weg an der Issel von der Isselbrücke am Münsterdeich bis zum Ende des Friedhofs gerodet, begradigt und aufgearbeitet, damit er wieder gefahrlos begehbar wurde. 1994 wurde dann an der Issel die Bronzeskulptur „Die Waschfrau“ aufgestellt. Ein Jahr später, also 1995 begannen die alljährlichen Reinigungsaktionen, der allgemein als Frühjahrsputz bezeichnet wird. 

Ab 9 Uhr werden wieder zahlreiche Mitglieder und Helfer des Heimatkreises zum "Frühjahrsputz" am Weg entlang der Issel zu finden sein. Und dies eben schon zum 20. Mal. Dann wird Müll eingesammelt, Unkraut gehackt, geharkt und gefegt. Auch die Treppenanlage an der Waschfrau und das Gelände um Ständebaum um Stadtturm kommt nicht ungeschoren davon.

Wer gern mitmachen möchte, der soll sich mit entsprechendem Werkzeug und Gerät um 9 Uhr auf dem Friedhofsparkplatz einfinden. Damit sich die Helfer zwischendurch stärken können, wird ein Frühstück serviert. Und natürlich gibt es auch das schon traditionelle "Elfürken". Eingeweihte wissen, was das ist. Nichteingeweihte können es erfahren, wenn sie denn bei der Reinigungsaktion mitmachen. Der Heimatkreis betrachtet die Aktion als Beitrag zum Isselburger Besentag, der am 5. April stattfindet.



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