Schornsteinfeger besuchten den Löchzug Werth

Am Freitag, dem 25. Oktober hatte der Löschzug Werth Besuch von den örtlichen Schornsteinfegermeistern Jürgen Schniedertöns und Christian Roth. Die Beiden gestalteten den Dienstabend der Kameraden und hielten einen Vortag über Schornsteinbrände.

Sie erläuterten, dass es zu derartigen Bränden kommt, wenn sich im Schornstein abgelagerter Ruß entzündet, der durch eine unvollständige Verbrennung entstanden ist. Dies ist immer dann der Fall, wenn beispielsweise nasses Holz oder ungeeignetes Brennmaterial verheizt wird, oder wenn Brennstoffe unter Sauerstoffmangel verbrennen.

Das Bild zeigt v.l.n.r.: den stellv. Löschzugführer Andreas Dunkerbeck, Jürgen Schniedertöns, Christian Roth und Löschzugführer Christoph Blecking (Foto Erik Drunagel)
Das Bild zeigt v.l.n.r.: den stellv. Löschzugführer Andreas Dunkerbeck, Jürgen Schniedertöns, Christian Roth und Löschzugführer Christoph Blecking (Foto Erik Drunagel)

Bei einem Schornsteinbrand sollte man immer die Feuerwehr rufen. Diese fordert dann den zuständigen Schornsteinfeger an. Der Brand darf nie mit Wasser gelöscht werden, da sich 1 Liter Wasser aufgrund der hohen Temperaturen schlagartig in 1.700 L Wasserdampf umwandelt. Dies würde den Schornstein und das Gebäude schwer beschädigen.
Die Feuerwehr lässt in der Regel den Schornstein kontrolliert ausbrennen, und kontrolliert die Geschosse und die Umgebung des Gebäudes u.a. mit Hilfe einer Wärmebildkamera.
Mit geeignetem Kaminbrandfegewerkzeug wird dann der brennende Ruß von den Wänden gelöst und im Freien abgelöscht. Ein Verstopfen des Schornsteins wird dadurch ebenfalls verhindert.

Die beiden Schornsteinfeger schenkten den Werther Kameraden bei dieser Gelegenheit ein modernes Schornsteinbrandfegewerkzeug und erklärten die Handhabung.



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