175 Jahre sind nicht das Ende – REWE-Onstein ist für die Zukunft gerüstet

Das Foto zeigt die Familie Onstein mit den Nachbarn, die für den geschmückten Eingang gesorgt hatten
Das Foto zeigt die Familie Onstein mit den Nachbarn, die für den geschmückten Eingang gesorgt hatten

Sechs Monate Bauzeit und der Laden steht. Die Rede ist von der Geschäftserweiterung vom REWE-Markt Onstein in Anholt. Eigentlich ist es ja ein Neubau, denn auch der alte Teil des Geschäftes wurde runderneuert. Und das bei ganz normalem Betrieb. Auf rund 2300 m² gibt es nun fast alles, was ein Nahversorger nur bieten kann. Gestern war die offizielle Eröffnung mit geladenen Gästen.

Bei der Fertigstellung und Eröffnung eines solchen Projektes gilt es in der Regel, vielen Menschen Danke zu sagen. Das hat gestern Abend auch Heinz Onstein jun. getan. Hierbei stand an erster Stelle seine Familie und seine Eltern. Aber ein großer Dank galt auch  den Angestellten, den vielen Handwerkern, den Architekten, der REWE-Dortmund  und nicht zuletzt den Nachbarn. Die hatten auch dafür gesorgt, dass der Eingangsbereich schön geschmückt war.

Heinz Bert Zander von der REWE-Dortmund (rechts) gratuliert Heinz Onstein jun. zur Eröffnung der neuen Räumlichkeiten
Heinz Bert Zander von der REWE-Dortmund (rechts) gratuliert Heinz Onstein jun. zur Eröffnung der neuen Räumlichkeiten

Heinz-Bert Zander (Vorstandssprecher der REWE-Dortmund) ließ in kurzen Stichworten die 175-jährige Geschichte der Firma Onstein noch einmal Revue passieren. Die REWE feierte in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Zander betonte, dass es keinen Markt im Bereich der REWE-Dortmund gibt, der, wie die Firma Onstein, seit der Gründung dabei ist. Und auch was das Aussehen des Geschäftes betrifft, hält Zander den Onstein-Markt für einen der Schönsten im Bereich des Dortmunder Unternehmens. "Die Firma Onstein ist im Verlauf ihrer langjährigen Geschichte nie stehen geblieben, sondern hat sich immer weiter entwickelt", erklärte Zander. Er wies darauf hin, dass es ja nicht nur sechs Generationen Onstein gibt, die im Verlauf der langen Geschichte das Geschäft führten, sondern das auch sechs Generationen Kunden dort eingekauft haben. Und die Geschichte ist noch längst nicht zu Ende, denn in 25 Jahren kann man das 200-jährige Bestehen feiern.

Helmut Hardt vom Ingenieurbüro Stadtumbau aus Kevelaer ließ den Blick schon in die Zukunft schweifen. Er wies darauf hin, dass im Vorfeld Erweiterungsmöglichkeiten eingeplant wurden. In den Vorgesprächen habe man, so Hardt, auch schon mal an einem Sonntagmorgen bei den Onsteins gesessen, um Gedanken auszutauschen. Auch verschiedene Optionen wurden angedacht, wie man den Umbau des alten Teils bewerkstelligt. Die zwei Möglichkeiten, nämlich das Geschäft für einen gewissen Zeitraum ganz zu schließen, oder aber nach Fertigstellung des neuen Teils den Verkauf nur dort abzuwickeln, wurden fallen gelassen. Man entschloss sich frühzeitig dafür, den Umbau des alten Teils bei laufendem Betrieb durchzuführen. Wer in den letzten Wochen bei Onstein einkaufen war, hat die täglichen Veränderungen ja live miterlebt.

Heinz Onstein jun. sprach davon, dass der Anbau notwendig war, um auf Dauer wettbewerbsfähig zu bleiben. Ob das Unternehmen weiterhin in Familienhand bleibt, werden die nächsten Jahre zeigen. Dann sind die Kinder von Heinz so weit, dass sie entscheiden können, ob sie das elterliche Unternehmen weiterführen wollen.



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