Bürgerinitiativen im Gleichschritt gegen überdimensionalen Kiesabbau

"Das Kirchturmdenken muss ein Ende haben". Darin sind sich die drei Bürgerinitativen Isselburg21, Eden und Dinxperwick einig. Darum veranstalten sie gemeinsam am 21. März, also am kommenden Donnerstag um 19 Uhr im PZ der Verbundschule ein "Interregionales Bürgerforum", um über die Folgen des überdimensionalen Kiesabbau und die daraus entstehenden Folgen zu informieren.

"Viele Aussagen der Kiesindustrie entsprechen einfach nicht den Tatsachen", erklärten die Verantwortlichen der drei Bürgerinitiativen Michael Kempkes (Isselburg21), Dr. Leo Rehm (Eden) und Werner Brand (Dinxperwick) in einem Pressegespräch. Die tatsächlichen Folgen für die Menschen und der Natur sollen am Donnerstag ins rechte Licht gerückt werden. Hierzu haben sich die Veranstalter verschieden Referenten aus der Region, aber auch aus den benachbarten Niederlanden und aus Niedersachsen eingeladen. Diese werden über die Folgen des Kiesabbau für das Grund- und Trinkwasser, der Landwirtschaft, dem Naturschutz und der Ökologie, sowie über das steigende Verkerhsaufkommen und der Generationsgerechtigkeit sprechen. Dass auch die höhere Politik dem Thema mittlerweile Sensibel gegenübersteht zeigt die Tatsache, dass auch ein Mitglied des Umweltministeriums aus Düsseldorf am Donnerstag in PZ anwesend sein wird.

Gerade die Entscheider, also Rat und Verwaltung, sind aufgefordert, diesem Forum beizuwohnen, um nicht nur seitens der Kiesindustrie über die "schöne neue Landschaft" informiert zu werden. Wie Michael Kempkes betonte, soll es keine Stimmungmache gegen die Kiesindustrie geben. "Wir wollen einen richtig seriösen Informationsabend machen, in dem ausschließlich die Fakten dargestellt werden". Alle Besucher haben im Anschluss des offiziellen Teils die Möglichkeit, den verschiedenen Referenten Fragen zu dem Thema zu stellen.



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