Rat entschließt sich zum Verkauf des Werther Rathauses

Nun ist es also amtlich. Nach dem Verkauf des Anholter Rathauses an einen privaten Investor, geht auch das Rathaus in Werth demnächst in privaten Besitz über. Dies geschieht natürlich unter dem Vorbehalt, dass sich Stadt und Käufer auf den Inhalt des Vertrages und die Kaufsumme einigen.

Einigkeit bestand innerhalb des Rates über den Verkauf in der angedachten Form allerdings nicht. Ulrich Halfmann (Grüne) plädierte dafür, dass das Gebäude verpachtet wird und damit in der Verfügungsgewalt der Stadt bleibt. Hermann Gebbin (FDP) plädierte dagegen für den "zeitnahen" Verkauf des Gebäudes, um die Stadt aus der Sanierungspflicht zu nehmen. Nur die nötigsten Sanierungsarbeiten würden rund 95.000 Euro verursachen. Geld, was die Stadt nicht hat. Auch CDU und SPD stimmten für einen Verkauf.

Nun sollen in der nächsten Ratssitzung im Februar die Bewerber, die ihr Konzept in der Bürgerversammlung am 30. November in der Werther Stadthalle vorgestellt hatten, dies für alle Ratsmitglieder noch mal tun. Nicht alle hatten aus terminlichen Gründen Zeit, der Bürgerversammlung in Werth beizuwohnen. Gleichzeitig will die Verwaltung für die Ratssitzung einen Vertragsentwurf vorlegen.



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