Einzelhandel soll gestärkt werden

Der Einzelhandel in Isselburg soll gestärkt werden. Darin waren sich in der gestrigen Sitzung des  Planungs- und Vergabeausschuss alle Ausschussmitglieder einig. Und der Grund liegt auf der Hand – denn nur etwa 54 Prozent der Kaufkraft der Bürger bleibt auch in Isselburg. Der Rest wandert in die umliegenden Städte.

Wie so ein Einzelhandelskonzept aussehen kann, erläuterte in der Sitzung Hans Joachim Schrader von der BBE-Handeslsberatung in Münster. Isselburg und Anholt sollen als Nebenzentren ausgebaut werden. Während bestehende Geschäfte einen Bestandsschutz genießen, sollen für neue Geschäfte günstige Rahmenbedingungen geschaffen werden. Für diese Bereiche soll “zentrumsrelevanter Handel” zugelassen werden. Hier denkt Schrader an Produkte aus dem Körperpflegebereich, sowie Zeitungen, Kleintierfutter und Getränke. 

Großen Handlungsbedarf sieht Schrader auch in Werth. Hier müsse dringend über die Ansiedlung einer Grundversorgung nachgedacht werden.

Insgesamt sieht Schrader die Situation für Isselburg als nicht ungüngstig an, da die Einwohnerzahl, im Gegensatz zum derzeitigen Trend, in Isselburg weiter steigt. Dies wird allerdings nicht so bleiben, denn die demografische Entwicklung wird nicht an Isselburg vorbei gehen. Dies war an anderer Stelle im gestrigen Ausschuss ebenfalls ein Thema

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