Unterschriftenaktion gegen die geplante 380KV-Trasse

Die Bezirksregierung Münster hat in Absprache mit der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Regionalverband Ruhr jetzt das Raumordnungsverfahren für die geplante 380 kV-Hochspannungsleitung Wesel – Doetinchem auf deutscher Seite eingeleitet

Wenn es nach dem Willen der Planer geht, werden bald rund 60 Meter hohe Strommasten auf Isselburger Stadtgebiet gebaut. Die Höhe ist für die neue 380 Kilovolt-Leitung notwendig um den notwendigen Abstand einzuhalten. Die von den Planern bevorzugte Trasse käme aus Richtung Millingen und würde zwischen den Stadtteilen Alt-Isselburg und Anholt hindurchführen. Hiergegen wehren sich nun immer mehr Bürger. Dazu zählen auch Mitglieder des Anholter Thronclubs “Einer wird König”, wie etwa Detlev Alders und und Volker Schepers, die nicht länger tatenlos bleiben wollen. Unterstützung finden sie auch bei FDP-Mitglied Stefan Schweers. “Wir wollen nicht, dass die Landschaft durch die gewaltigen Masten und den Leitungen zerschnitten wird”, ist der einhellige Tenor.

Um ihr Begehren deutlich zu machen, werden in Kürze Unterschriftenlisten im DRK-Kindergarten, im Rewe-Markt Onstein, Bäckerei Jansen, Bäckerei Bors Adolf-Donders-Alle, Stadtbücherei Anholt, Shell-Tankstelle Anholt, Bauerncafe Beusing-Terhorst, Blumendiele Bollwerk Isselburg und der Avia Tankstelle Heelden ausgelegt. Außerdem werden die Mitglieder mit Unterschriftenlisten von Haus zu Haus gehen und um Unterstützung werben. Es dürfte angesichts der angedachten Planungen nicht schwer sein, die Bürger von der Notwendigkeit und der Beteiligung an der Unterschriftenaktion zu überzeugen.

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