Leserbrief zum Thema Sauberkeit auf der Niederstraße

In der kleinen Zeitung der SPD, die zurzeit im Isselburger Stadtgebiet ihre Runde macht, wird bezüglich des neuen Feuerwehrgerätehauses darauf hingewiesen: "Nur sprechende Menschen können Differenzen ausräumen".

Das Ministerium für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz NRW präsentiert jeden Monat eine Straße oder Allee. Wie wäre es da mit der Niederstraße in Anholt? Nein würde man sagen: "Sie ist noch nicht reif, nicht würdig". Während man sich im Ortsteil Werth über Tempo 30 auf der Deichstraße Gedanken macht, wo eh wegen der parkenden Autos nur Tempo 20 gefahren werden kann, sollte im Rat überlegt werden, was mit der Reinigung der bereits erwähnten Straße in Anholt wird.

Da schon die neue Frontkehrwalze der Stadt Isselburg ihre Dienste tut, sie kommt an einem kleinen Teil der Gendringer-, bzw. der Klever Straße zum Einsatz, könnte aber an der ev. Kirche mit der kleinen Insel, Überweg zur Arztpraxis Dr. Katzer beginnen, dann durch den Rinnstein der Niederstraße und an der gegenüberliegenden Seite retour. Das wäre ein Willkommensgruß für Urlauber und Touristen, die dann mit so einem sehenswerten Gefühl die Schönheiten der Stadt Isselburg bewundern.

Böse Zungen behaupten, dass zurzeit die Autofahrer die Hand vor die Augen halten müssen, um nicht von den stark strahlenden Lichtern der Weihnachtsbeleuchtung geblendet zu werden. Vorteilhaft ist diese Variante wirklich nicht, denn so wird der Schmutz in den Rinnsteinen noch besser sichtbar.

Die Grünen wollen in den Neubaugebieten die Vorgärten der Häuser mindestens teilbegrünen, um dadurch grauen Schotter auf Folien und graue Trennwände zu reduzieren und die Schönheit der Landschaft erhalten un der Natur ein wenig entgegen kommen, was wohl sehr zu begrüßen ist. Für Garagendächer und Carports ließe sich da der üppige Grün- und Wildwuchs auf den Bürgersteigen rechts und links der Niederstraße verwenden. Wo bleiben die Anholter Ratsmitglieder, die fast täglich diese Straße befahren? Es sollte doch auch ihnen etwas bedeuten und sich für den Erhalt einsetzen, denn eine ansehnliche, saubere Straße muss doch allen am Herzen liegen und Freude bereiten.

Verfasst von Dieter Knaven und im Original wiedergegeben.

Der Leserbrief stellt inhaltlich ausschließlich die Meinung des Verfassers dar.