Carina Winters ist Spielfrau des Jahres

Es ist schon Tradition, dass das Anholter Tambourcorps im Verlauf der Mitgliederversammlung auch den Spielmann oder die Spielfrau des Jahres kürt. Dies ist eine Person, die sich im und um den Verein besonders verdient gemacht hat.

Von links: Daniel Willing, Carina Winters, Daniels Daniels, Marina Strauch, Urs Buchwald (Foto: Frithjof Nowakewitz)
Von links: Daniel Willing, Carina Winters, Daniels Daniels, Marina Strauch, Urs Buchwald (Foto: Frithjof Nowakewitz)

Seit 12 Jahre ist die jetzt 18-jährige Carina Winters aktiv im Tambourcorps dabei. Damals wohnte die kleine Carina mit ihren Eltern in Suderwick. Und dort wollte sie auch im Tambourcorps mitspielen. Das Dilemma war, dass die Suderwicker Musiker keine Mädchen aufnehmen. Da war es naheliegend, sich den Anholtern anzuschließen. Heute spielt Carina nicht nur selbst Querflöte. Sie bildet an dem Instrument auch den musikalischen Nachwuchs im Anholter Tambourcorps aus. Und mit Nachwuchs ist nicht ausschließlich gemeint, dass es dabei sich um Kinder handelt. Die Alterskategorie reicht von 16 bis 40 Jahre. Geschäftsführer Daniel Willing bekräftigte, dass Carina sich sehr engagiert. "Sie verpasst keinen Übungsabend und keinen Auftritt. Sie ist eigentlich immer da". Und deshalb bekam Carina Winters heute die Auszeichnung als "Spielfrau des Jahres".

Im Verlauf der Versammlung wurden auch die Termine für dieses Jahr festgelegt. Besondere Veranstaltungen werden sicherlich das eigene Stiftungsfest im Verlauf der Anholter Pfingstkirmes, das Anholter Schützenfest und die Fahrt zum Musikfest nach Markgröningen sein. Der nächste Auftritt ist am 7. Februar. Dann geht es zum Karnevalsumzug nach Rhede. Wahlen gab es keine, die stehen erst wieder 2017 an.

Gerade beim Stiftungsfest geht der Verein einen ganz neuen Weg, denn am Pfingstsonntag werden gleich drei Bands im Festzelt an der Schneidkuhle live spielen. Es beginnt um 20 Uhr Braingate, gefolgt gegen 22 Uhr von Kingpin. Gegen 23:30 Uhr wird dann Tribel Voice für mächtig Dampf in Zelt sorgen. Das Ganze steht unter dem Motto "Rock am Graben".



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