TCI feiert sein 25-jähriges Bestehen mit vielen Gästen

Am gestrigen 1. Mai feierte der Tennisclub Isselburg (TCI) sein 25-jähriges Bestehen. Und viele Gäste, darunter auch Georg Hebing vom Kreissportbund, sowie Rainer Küpper (Tennisverband Niederrhein). Und natürlich waren auch die Herren der ersten Stunde, wie etwa der erste 1. Vorsitzende Peter von der Lieth dabei. Die Moderation lag bei Anton (Toni) Schmidt. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Guido Schrader mit einem Klarinettentrio des Jugendblasorchesters.

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Hier abgebildet sind die Mitglieder, die für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden. Es fehlen Gisela und Hans-Günther Wolf

Harald Hackfort, der derzeitige Vorsitzende begrüßte im kleinen Festzelt zunächst alle Gäste. Danach ging Hackfort auf den Faktor Zeit ein. Für manche sind 25 Jahre eine Ewigkeit. Und doch kommt es einem manchmal so vor, als sind bestimmte Begebenheiten von vor 25 Jahren erst vor kurzem geschehen. “Vergangenheit (ver) geht, Zeitgeschehen läuft, die Zeit rennt”.

Auch Heinz Hetkamp gehört zu den Gründungsmitgliedern. Er ging in seinen Ausführungen 25 Jahre zurück und machte deutlich, wie alles begann. Insgesamt 34 Tennisbegeisterte trafen sich im Anholter Ratskeller, um die Gründung des Vereins anzugehen.  Leicht schien es nicht gewesen zu sein, denn die Behörden wollten erst einmal alles ganz genau wissen. Damals galt ein Tennisclub als elitär. Passte das überhaupt zu Isselburg? Die Bezirksregierung in Münster hatte da so ihre Zweifel. Hetkamp und der damalige Bürgermeister Johann Volmering benötigten viel Überzeugungskraft, um die Herren in Münster davon zu überzeugen, dass Tennis ein Sport ist, den durchaus auch “normale” Menschen spielen können. Und dazu brauchte man eben auch einen entsprechenden Platz. Elitär wollte man übrigens im Verein nie sein. Jeder sollte Mitglied werden können. Das war vor 25 Jahren so und das ist auch heute noch so. Letztlich wurde der Verein am 27. Mai 1988 gegründet. Kurioserweise hatte der Verein schon kurz nach der Gründung sein Clubheim. Die Einweihung der Platzanlage fand erst zwei Jahre später, nämlich am 1. Mai 1990 statt.

Im Verlauf von 25 Jahren gibt es freilich ein ständiges Auf und Ab. Davon bleibt auch ein Tennisclub nicht verschont. Mitgliederzahlen schwanken und die sportliche Bilanz war gekennzeichnet von Auf- und Abstiegen. Der Verein hat zwar keinen neuen Boris oder eine neue Steffi hervorgebracht. Trotzdem gab und gibt es auch beim TCI das eine oder andere Talent, das für Höheres berufen ist. Isselburger Eigengewächse aus dem Damenbereich spielen beispielsweise auch im Verbandsliga-Team von TuB Bocholt.

Heinz Hetkamp erhielt von Rainer Küpper die Ehrennadel des Tennisverbandes Niederrhein
Heinz Hetkamp erhielt von Rainer Küpper die Ehrennadel des Tennisverbandes Niederrhein

Neben den bereits namentlich erwähnten Gästen, waren auch Bürgermeister Rudi Geukes, der Vorsitzende des Stadtsportverbandes Theo Nieland und der Vorsitzende des Anholter Bouclubs, Andree Wendering dabei. In Anbetracht dessen, dass der TCI in den nächsten Tagen mit der Erstellung von einigen Boulebahnen beginnen will, hatte Wendering als Geschenk ein Starterset zum Spiel mit den blanken Kugeln mitgebracht. Am Ende des Festaktes standen noch zwei Ehrungen auf dem Programm. Rainer Küpper zeichnete aufgrund besonderer Verdienste Bernhard Gasseling, Manfred Stockhorst und Heinz Hetkamp mit der Ehrennadel des Verbandes aus. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden dann Heinz Bröring, Bernhard Gasseling, Christa Gasseling, Rudi Geukes, Harald Hackfort, Anni Hetkamp, Heinz Hetkamp, Walter Heymann, Richard Lueb, Manfred Moldenhauer, Michael Moldenhauer, Anton Schmidt, Angelika Schmidt, Georg Schmidt, Liesel Schuch, Manfred Stockhortst, sowie Gisela und Hans-Günter Wolf geehrt.

Nach dem offiziellen Teil stand allen Besuchern die Tennisanlage inklusive des Clubheimes offen. Diverse Showkämpfe von Verbandsliga- und Bundesligaspielern sorgte für Unterhaltung und Anschauungsunterricht. Bei Kaffee, Kuchen, herzhaft Gegrilltem und dem einen oder anderen Kaltgetränk verbrachten Mitglieder und Gäste einen gemütlichen Nachmittag. Und dabei spielte die Zeit eigentlich keine große Rolle.

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