Christopher Refke verlässt den SV Werth

Christopher Refke zieht es zum FC Bocholt

Was in den letzten Tagen bereits gerüchteweise in Werth die Runde machte, hat sich nun bestätigt. Christopher Refke verlässt den SV Werth. Die schriftliche Abmeldung ist am 29.12. beim Verein eingegangen. In der ganzen Geschichte spielt der FC Bocholt wohl eine wenig seriöse Rolle

Refke hat bereits am 15. Dezember ohne Wissen des SV Werth an einem Probetraining beim 1.FC Bocholt teilgenommen. Eigentlich hätte sich der FC Bocholt vorher an den SVW wenden müssen um sein Interesse an dem Spieler deutlich zu machen. Dies ist bis heute nicht geschehen. Der Bocholter Verein hat bei Refke wohl die sportliche Perspektive eines höherklassigen Vereins, aber auch finanzielle Anreize in Aussicht gestellt. Da diese finanziellen Vereinbarungen in der Regel schriftlich festgehalten werden, wird der Spieler zum Vertragsspieler.

FC Bocholt spielt unschöne Rolle

Damit so ein Vereinswechsel aber offiziell vollzogen werden kann, muss der abgebende Verein seine Zustimmung, sprich die Freigabe des Spielers erteilen. Verweigert der Verein die Freigabe, wird der Spieler ein halbes Jahr gesperrt. Dies ist beim Westdeutschen Fußballverband unter der Rubrik "Passwesen" genauestens geregelt.

Nach derzeitigem Stand wird der SV Werth die Freigabe für Christopher Refke definitiv nicht erteilen. Dies machte Fußballabteilungsleiter Jürgen Schulz deutlich, der sich vom Verhalten des FC Bocholt enttäuscht zeigte. Eine Einigung zwischen den beiden Vereinen ist derzeit nicht in Sicht, zumal die Bocholter auf ein Schreiben des SV Werth bisher nicht geantwortet haben. Darin wurde der FC Bocholt offiziell um eine Stellungnahme bezüglich des unerlaubten Probetrainings von Refke gebeten.

Der Leidtragende ist zunächst Refke selbst, der nach seiner Abmeldung vereinslos ist und keine Spielpraxis bekommt. Aber auch der SV Werth hat natürlich das Handikap, auf einen Leistungsträger verzichten zu müssen. Trainer Hans-Georg Trinker bedauert die Entwicklung, zumal sich Christopher Refke in den vergangenen Jahren tadellos gegenüber dem Verein verhalten hat. "Bei einem Wechsel im Sommer zur neuen Saison hätte niemand im Verein dem Christopher Steine in den Weg gelegt", erklärte Trinker.



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