Der SV Werth holt sich den Titel im Elfmeterschießen

Spannender kann es eigentlich nicht sein.  Die beiden A-Ligisten aus Anholt und Werth hatten die gleiche Tordifferen und die gleiche Punktzahl. Da es auch beim direkten Vergleich, das Spiel endete 0:0, keinen Sieger gab, musste die 14. Stadtmeisterschaft im Elfmeterschießen entschieden werden.

Heute standen im Isselstadion vier Begegnungen auf dem Programm. Hierbei siegte SuS Isselburg gegen den FC Heelden mit 3:1. Anschließend musste der SV Werth erst gegen Westfalia Anholt (0:0) und gegen den SuS Isselburg (4:0) antreten. Im letzten Spiel standen sich dann Westfalia Anholt und der FC Heelden gegenüber. Mit dem Endergebnis von 3:0 für Anholt trat die geschilderte Gleichheit zwischen den Teams aus Werth und Anholt ein.

Der SV Werth errang nach 2009 zum zweiten Mal den Titel

Beim Elfmeterschießen stellte sich Torhüter Michael Heßling als Matchwinner heraus. Der Werther Keeper konnte die Elfmeter von Jan Niklas Bruns und Stefan Gasseling parieren. Jesse Döring und Felix Schirrmacher hatten für die Westfalia verwandelt. Bei den Werthern waren Christoph Bonnes, Andre Hübers, Frederik Bovenkerk und Matthias Hübers vom Punkt erfolgreich. Damit sicherte sich der SV Werth nach 2009 den Titel zum zweiten Mal. Die Stadtmeisterschaft 2012 findet in Werth statt, so dass, wie in diesem Jahr auch, der Gastgeber auch der Titelverteidiger ist.

Besonders freute sich Thomas Looks über den Titel. Die Werther Nr. 9 wollte sich eigentlich auf das Altenteil zurückziehen und nur noch bei den Altherren mitspielen. Aufgrund der angespannten Personallage, Lukas Ebbert fällt bekanntermaßen verletzungsbedingt länger aus, hat Trainer "Hoppel" Trinker den nach wie vor gut spielenden Looks reaktiviert. "Das ich dabei bin, wenn die Mannschaft die Stadtmeisterschaft erringt, ist schon geil", erklärte der "Altherrenspieler".

Insgesamt standen die sechs Spiele nicht auf sehr hohem Niveau. Da die Punktspielsaison aber erst in zwei Wochen beginnt, wird in den Mannschaften sicherlich noch am Feinschliff gearbeitet. Dem schwachen Niveau der Spiele schlossen sich, mit wenigen Ausnahmen auch die Schiedsrichter an. Vor allem im Spiel des SV Werth gegen Westfalia Anholt war der Referee in seiner selbstdarstellerischen Art oftmals nicht im Bilde. Zum Glück hatte die schwache Leistung des Schiedsrichters auf den Spielausgang keine negativen Auswirkungen.



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