Anholter Laufpark wurde heute offiziell eröffnet

Lange wurde am “Anholter Laufpark”  geplant und viele Leute haben an der Verwirklichung mitgearbeitet. Heute nun wurde er im Rahmen des 24. RunUp´s eröffnet. Mit im Boot saßen bei der Planung, Durchführung und der Werbung der Stadtsportverband, der VfL Anholt, die Fürstliche Verwaltung, die Stadtverwaltung, Isselburg activ Marketing (IaM), die Volksbank Bocholt, die Sparkasse Westmünsterland, die Firma VKF-Renzel, die AOK und das BBV. Und auch einige private Grundstücksbesitzer hatten ihre Erlaubnis erteilt, einige Streckenabschnitte über ihren Grund und Boden verlaufen zu lassen.

Auch die Jüngsten waren beim Run Up mit Begeisterung dabei

Fast pünktlich um 11 Uhr begrüßte Rudi Geukes, der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, die aktiven Läufer, sowie die Gäste und Besucher und stellte hierbei auch die anwesenden Sponsoren vor. Im Anschluss daran sprach Bürgermeister Adolf Radstaak einige Begrüßungsworte. Hierbei betonte er, dass Anholt mit dem Laufpark nun um eine Attraktion reicher sei. Joschka, dem Enkel des Bürgermeisters war es dann vorbehalten, symbolisch den Laufpark frei zu geben, in dem er mit einer Scheer das Absperrband durchschnitt. Danach gingen die Bambinis, bekleidet mit einem neuen T-Shirt, als erste auf die Strecke. Für die Kleinen waren dies 500 Meter. Dann machten sich in Etappen die Läufer für die drei, fünf und zehn Kilometer auf die Strecke. Auch die Skater und die Nordic-Walker machten sich auf den Weg.

Jeder Teilnehmer bekam den RunUp-Taler, denn die Teilnahme stand nicht unter dem Gesichtspunkt des Wettbewerbes, sondern Mitmachen war die Devise. Mit dabei war auch das Sportgeschäft Runners Point, das viele Preise für die Verlosung gestiftet hatte. Bei der AOK konnte man seinen Gleichgewichtssinn testen. Hierbei stellte sich heraus, dass Kinder dies augenscheinlich besser beherrschen als Erwachsene. Am Kinderspaßstand von Stefano Monico wurde geschminkt und aus Ballons Tiere und Herzen geformt. Hier hatten vor allem die kleinen Besucher ihren Spaß.

Der Laufpark kam bei den aktiven Läufern gut an. Die Strecke ist gut ausgeschildert und ist mit wechselnden Bodenbelägen auch nicht zu strapaziös für Gelenke, Muskeln und Bändern. Dies bestätigte auch Peter Haferkamp aus Isselburg, der die unterschiedlichen Strecken nach eigenem Bekunden sicherlich öfter laufen wird. Wählen kann man zwischen drei Schwierigkeitsstufen, die farblich gekennzeichnet sind. Grün steht für drei Kilometer (Route Dicke Anna), gelb für fünf Kilometer, (Route Regniet) und rot für die 9,5 Kilometer lange Strecke (Grenzroute)

Auch wenn der heutige RunUp nicht so gut besucht war, wie beispielsweise im vergangenen Jahr, so war Rudi Geukes doch zufrieden. Allerdings, so Geukes, haben die vergangenen Wochen und Monate mit den Vorbereitungen zum RunUp, den Planungen und der Erstellung des Laufparks und die politischen Gegebenheiten um die Kürzungen in der Sportförderung viel Kraft gekostet. “Jetzt geht es im Urlaub erst mal an die Nordsee”, erklärte Geukes. Hier will er bei voraussichtlich schönem Wetter sich den Wind um die Nase wehen lassen und neue Kraft tanken.

Aber es gab auch einen negativen Höhepunkt zu vermelden.  Irgendwelche Idioten, man kann sie ja fast nicht anders bezeichnen, haben im Bereich der Dicken Anna einige Hinweispfähle so stark beschädigt, dass sie ausgetauscht werden müssen. Dies wurde durch Rudi Geukes zur Anzeige gebracht. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung.

Bilder vom Run Up gibt es in der Fotogalerie

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