Lena ist die neue Album-Königin

Das gibt Mut für Oslo: Deutschlands Grand-Prix-Hoffnung Lena Meyer-Landrut schnellt mit ihrem Erstlingswerk „My Cassette Player“ von null auf eins der Album-Charts von media control. Die 18-jährige Hannoveranerin, die sich auf ihrer Platte einfach nur Lena nennt, bestätigt ihren Erfolg in den Single-Charts: Dort stieg sie nach ihrem Sieg bei der Casting-Show „Unser Star für Oslo“ gleich mit drei Titeln unter den besten Fünf ein.

Allen Grund zur Freude dürfte auch Reinhard Mey haben. Der Liedermacher ist seit fast 40 Jahren ein echter Chart-Garant und debütiert mit „Mairegen“, seinem 25. Studio-Album, auf Position zwei. Es ist das insgesamt vierte Mal, dass sich Mey mit einer Platte auf dem Podium wiederfindet.

Zwei Plätze nach unten geht es für Unheilig. Die Formation um den Frontmann „Der Graf“ gibt das Szepter aus der Hand und rutscht mit „Große Freiheit“ auf den Bronzerang ab.

Obwohl „Kenneth allein zu Haus“ ist, entert der Ravensburger Rapper, der unter seinem Künstlernamen Kay One bekannt ist, mit seinem ersten Solo-Album neu die siebte Position. Weitere Neulinge im Ranking sind die US-Indie-Rocker von The National, die mit „High Violet“ an zehnter Stelle das Licht der Charts erblicken.

Taio Cruz bester Neueinsteiger in den Single-Charts

Bei den Singles heißt der höchste Neueinsteiger Taio Cruz. Das britische Multitalent war  unter anderem schon als Texter und Produzent für Brandy, Kesha und die Sugababes tätig und schaut nun zum ersten Mal selbst in den deutschen Single-Charts vorbei. Zusammen mit Ludacris und dem Song „Break Your Heart“ erobert er aus dem Stand Platz neun.

Direkt nach „Hollywood“ zieht es Marina & The Diamonds. Unter diesem Namen verbirgt sich keine Band, sondern die walisische Solo-Künstlerin Marina Diamandis, die sich zum Auftakt Rang 15 schnappt.

Auf dem Gipfel der Single-Charts führt auch in dieser Woche kein Weg an Mehrzad Marashi vorbei. Der „DSDS“-Triumphator steht mit „Don’t Believe“ unverändert auf der Eins. Auch Lena Meyer-Landrut rührt sich nicht vom Fleck und hält ihren „Satellite“ an zweiter Stelle in der Umlaufbahn. Dahinter profitiert K’naan vom langsam aufkommenden WM-Fieber und klettert mit seinem Coca-Cola-Werbesong „Wavin‘ Flag“ von Rang vier auf drei

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