Was wäre der Sport ohne das Ehrenamt?

Das war das beherrschende Thema beim heutigen Neujahrsfrühstück des Stadtportverbandes (SSV) im Konferenzraum der Volksbank in Werth. Nach dem der Vorsitzende Rudi Geukes die Gäste, darunter Bürgermeister Adolf Radstaak, sowie Abordnungen der SPD, CDU und Grüne, begrüßt hatte, wies er gleich auf das Thema Ehrenamt hin. Dabei zitierte Geukes aus der Haushaltsrede des  Bürgermeisters, in der er die Wichtigkeit des Ehrenamtes angeschnitten und Sparmaßnahmen zu Lasten des Ehrenamtes abgelehnt hatte.

Theo Nieland, Geschäftsführer des SSV, erläuterte in einer Präsentation, wie die ehrenamtliche Arbeit in Sportvereinen gefördert werden kann. “Menschen, die ehrenamtlich tätig werden sollen, oder schon sind, müssen sich in  dieser Arbeit wieder finden, damit es ihnen Spaß macht”, erklärte Nieland. Und man sollte,  so Nieland, die Ehrenamtlichen in der Öffentlichkeitsdarstellung nicht vergessen. Vereine sollten bei diversen Vereinsfeiern auch mal denjenigen danken, die hinter den Kulissen die Arbeit machen. Dies ist übrigens bei der Neujahrsfeier der HSG schon vorbildhaft geschehen.

Um noch mal auf die finanzielle Situation der Stadt zu kommen. Die Kosten für das Neujahrsfrühstück haben sich bisher der Stadtsportverband und die Stadt geteilt. Der SSV hat nun seit vielen Jahren das Neujahrsfrühstück nicht in der Gaststätte Langenhorst durchgeführt, sondern in die Volksbank Werth verlegt. Dies hat, so Rudi Geukes und Theo Nieland, ausschließlich Einspargründe. “Überall muss gespart werden, auch bei uns”, erklärte Theo Nieland. Durch die Verlegung in die Volksbank reduziert sich auch der Kostenanteil der Stadt gravierend. Und hier schließt sich auch wieder der Kreis zur ehrenamtlichen Tätigkeit. Ganz viele fleißige Hände vom SV Werth waren dafür verantwortlich, dass das diesjährige Neujahrsfrühstück in den Räumen der Werther Volksbank genauso angenehm war, wie in den Jahren zuvor.

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