Coldplay, Oasis, die Beatles und Leonard Cohen beim Sonntagskonzert

Coverbands gibt es wie Sand am Meer. Manche haben sich auf einen Künstler oder eine Band spezialisiert. Andere spielen querbeet, von den 50ern bis aktuell. Alle haben aber in der Regel eins gemeinsam: Sie wollen so nah wie möglich an´s Original. Das Duo Quite Relaxed ist da ganz anders. Steffen Meyer und Stefan Ening covern auch. Allerdings nur auf ihre ganz eigene und spezielle Art. Und gerade diese Art ist es, die beim Publikum so gut ankommt.

Heute waren Steffen Meyer und Stefan Ening im Restaurant Nienhaus in Isselburg zu Gast. Veranstalter war der Kulturring Isselburg. Bürgermeister Rudi Geukes kündigte eingangs ein ganz spezielles und ganz bewust klein gehaltenes Konzert an. Steffen Meyer betonte, dass gerade die kleinen Konzerte das Salz in der Suppe sind. „Dann sind die Leute aufmerksam und hören zu, oder summen und singen mit“.

Stefan Ening besticht durch seine Stimme, die viele musikalische Facetten möglich macht
Steffen Meyer ist der Vielseitige an den Instrumenten. Er spielt Bass, Keyboard und Schlagzeug

Quite Relaxed spielte zweimal eine dreiviertel Stunde. Und Meyers Wunsch ging auch in Erfüllung, denn die ca. 30 Besucher hörten intensiv zu und summten ab und an auch mit. Und dies lag nicht nur an der „Wohnzimmeratmosphäre“, sondern vor allem an Stefan Ening. Seine rauhe und rauchige Stimme, mal weich, mal hart, ließen Raum für viele musikalische Facetten. So konnten sich die Besucher über einige Titel, von Philip Poisel, „Thinking Out Loud“  von Ed Sheran, „Cuts Like A Knife“ von Brian Adams, „Unchain My Heart“ von Joe Cocker und viele andere freuen. Bei „Blowin in the Wind“ von Bob Dylan hatten die Beiden entgültig gewonnen. Hinzu kam „Come Together“ von den Beatles.“Wir versuchen uns immer mal wieder an Liedern von Frauen. Meist gelingt das nicht“, erklärte Stefan Ening mit einem Augenzwinkern. Bei „How Will I Know“ von Whitney Housten war sich das Publikum einig. Quite Relaxed kann auch Lieder von Frauen. Den Abschluss eines kleinen und feinen Kozertes bildete das „Halleluja“ vom schon verstorbenen Lenoard Cohen.

Eigentlich war geplant, das Konzert im Garten des Restaurant Nienhaus durchzuführen. Die kleine Wohlfühloase im Garten wäre der perfekt Ort dafür gewesen. Aufgrund des Wetters wurde die Veranstaltung dann nach innen verlegt. Dina Deckers vom Kulturring war mit der Resonanz zufrieden. Maximal wären 35 Plätze möglich gewesen. Und wie bereits erwähnt, mögen Steffen Meyer und Stefan Ening ohnehin die kleinen Veranstaltungen und die Nähe zu ihrem Publikum.

Fotos: Frithjof Nowakewitz

 

 

 

 

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