4000 Zuschauer beim Isselburger Rosenmontagszug

Groß ist der Isselburger Rosenmontagszug nicht. Aber es wird groß gefeiert. Und international war er in diesem Jahr auch, denn mit der Drumband aus Aalten waren auch niederländische Gäste dabei. Mit acht Wagen und einigen Fußgruppen bewegte sich die Teilnahme im Rahmen der Vorjahre. Der Wettergott kann die Isselburger ja gut leiden, demzufolge schien überwiegend die Sonne.

Die Gestaltung der Wagen war vielfältig. Gruselig mutete der Wagen „Zur blutigen Gruft“ an, an dem sich 12 Männer und Frauen aus fast allen Ortsteilen beteiligt hatten. Aus unterschiedlichen Orten kamen auch die Teilnehmerinnen der „Strickfrauen“. Die Damen aus Anholt, Rees und Niedermörmter beteiligen sich mit einigen Ausnahmen bereits seit 23 Jahre am Straßenkarneval. Stammgäste auf dem Rosenmontagszug sind die Vehlinger Wurstjäger. Und die fleißigen Bienen aus Heelden hatten sich zum Motto gemacht: „Heelden bestäubt“. Spektakulär war der Wagen „The Galaxy“ aus Anholt. Frei nach dem TV-Bekannten A-Team hatten sie sogar einen Hubschrauber auf dem Dach ihres Wagens montiert. Für die musikalischen Pausenfüller war eine Gruppe des Isselburger Blasorchesters und der Drumband aus Aalten zuständig.

Der Zug startete um 11:11 Uhr am Zelt an der Verbundschule. Vor dem Rathaus wurde ein Halt eingelegt. Dort stiegen die „beiden“ Bürgermeister Rudi Geukes und Michael Carbanje mit ihren Frauen zu. Schon am Mittwoch, als die Karnevalisten im Rathaus waren, erklärte Präsident Christoph Kock, dass es in seiner Amtszeit noch nie vorgekommen ist, dass sich zwei Isselburger Bürgermeister gleichzeitig karnevalistisch betätigen.

Wie die Polizei mitteilte, gab es keine Zwischenfälle. Ca. 4000 Besucher nahmen auf der gesamten Wegstrecke am Zug teil. Karnevalssheriff Tim Wessels war voll und ganz zufrieden. „Es war bombe, alles hat gepasst“. Sehr zufrieden war auch das Prinzenpaar mit der bisherigen Session, die ja am Aschermittwoch endet. „Es war einfach klasse. Wir haben alles richtig aufgesaugt und überall super gefeiert“. Der Zug endete wieder am Zelt, in dem dann die „After-Zug-Party“ stattfand.

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